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20.08.2012

Bevölkerung nicht in Gefahr

200 Mann kämpften gegen Großbrand in Strasshof

15 Feuerwehren aus dem Bezirk Gänserndorf waren am Montagabend in Strasshof an der Nordbahn mit dem Löschen eines großflächigen Brandes beschäftigt. Das Feuer brach am Nachmittag aus, durch die günstigen Windbedingungen verbreiteten sich Flammen und Rauch in die Gegenrichtung des Ortes.

Mehrere besorgte Heute-Leserreporter schickten Fotos von dicken Rauchschwaden in Strasshof an der Nordbahn. Philipp Weiser, Verwaltungsleiter der Feuerwehr Strasshof, bestätigte im Gespräch mit Heute.at den Feuerwehr-Einsatz. Auf dem Gelände des Museum-Heizhauses war es gegen 16.45 Uhr zu einem Bahndammbrand gekommen, der schließlich auf große Teile des Heizhauses übergegriffen hatte.

Brand in Strasshof

In Folge des Brands in Strasshof waren mehrere Feuerwehren im Einsatz (© Leserreporterin Patricia Seidl)

Feuer breitete sich rasend schnell aus
Durch die große Hitze und Dürre habe sich das Feuer vermutlich schnell ausgebreitet, berichtete Weiser. Es entstand an drei unterschiedlichen Stellen. Unter anderem sei ein großer Stapel Eisenbahnschweller in Brand gesetzt worden, wenig später hatte sich das Feuer zu einem massiven Flurbrand entwickelt.

Die Feuerwehr kämpfte am Montagabend mit rund 200 Mann von 15 Feuerwehren aus der Umgebung gegen die Flammen. Es sei schwer gefallen, das Wasser zum Einsatzort zu transportieren, da es sich um ein großflächiges Gelände gehandelt habe. Auch die hohen Temperaturen machten den Einsatzkräften zu schaffen, drei Personen erlitten einen Kreislaufzusammenbruch. Eine Feuerwehrfrau musste mit Verbrennungen an den Fingern ins Wiener AKH gebracht werden.

Wind entfachte Feuer erneut
"Für die Zivilbevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr", sagte Weiser. Der Wind habe den Rauch und die Flammen glücklicherweise vom Dorf weggetragen. Nachdem auf dem Gelände Verschubarbeiten im Gang gewesen waren, wurde Funkenflug als mögliche Brandursache vermutet.

Um 4.30 Uhr wurde "Brand aus" gegeben, um 9.15 Uhr heulten allerdings abermals die Sirenen: Der Wind hatte Glutnester neuerlich angefacht, die Situation aber schnell wieder unter Kontrolle gebracht.
(© Alexander Jaros)

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