Fisch-Rezept Niederösterreich

Tierschützer wollen Wels vor Kochtopf retten

Tierschützer wollen Wels vor Kochtopf retten

Rache schmeckt: Starkoch Petz verrät sein bestes Welsrezept. (© Andreas Tischler)

Wels-Rezept
Rache schmeckt: Starkoch Petz verrät sein bestes Welsrezept.
Der Monsterwels vom Felser See (NÖ), der die 14-jährige Schülerin Franziska gebissen und unter Wasser gezogen hat, spaltet die Nation!

+++ Riesen-Wels zog Schülerin (14) unter Wasser +++
Die Mehrheit fühlt mit Franziskas Vater, Helmut S. (56), der jetzt mit robuster Angel Jagd auf das zwei Meter große Flossentier macht – "Heute" berichtete. Gut dabei: Rache für die verletzte Franziska muss nicht kalt genossen werden. Also servieren Radiosender bereits schelmisch Wels-Rezepte. Heute-Genießern empfiehlt Haubenkoch Christian Petz, Hexer im Lokal "Holy Moly", "Waller in Steinpilz-Zwiebel-Sauce"

+++ Jetzt jagt Vater den Monster-Wels +++
Die Gegenstimmen: In Leserbriefen fordern Tierfreunde, den Riesenfisch nicht in die Pfanne zu hauen: "Man sollte ihn umsiedeln – ins Haus des Meeres oder nach Schönbrunn." Wie auch immer: Unten lesen Sie das beste Wels-Rezept von Starkoch Christian Petz (kocht im Wiener "Holy Moly")

Wels in Steinpilz-Zwiebel-Sauce:
Zutaten für 4 Portionen:
4 Welsfilets (Wallerfilets) à 120 Gramm
Salz
Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie
Zitrone
Mehl zum Mehlieren
Sonnenblumenöl zum Braten
1 EL Butter

Steinpilz-Zwiebel-Sauce:
2 Zwiebeln
3 EL Butter
1 EL Balsamicoessig
½ l Geflügelfond
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig
1 gehackte Knoblauchzehe
gemahlener Kümmel
Majoran
100 g Steinpilze

Zubereitung:
Für die Sauce Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. In 2 EL Butter rösten, sie sollten langsam karamellisieren. Wenn sie schön braun sind, mit Balsamicoessig ablöschen und mit Geflügelfond auffüllen.
Lorbeer, Thymian, Knoblauch, Kümmel und Majoran zugeben.

Langsam 15 Minuten köcheln lassen, dann Thymian und Lorbeer entfernen. Steinpilze in Würfel schneiden. In restlicher Butter hellbraun anbraten, mit Salz, Pfeffer und Zitrone würzen. Zur Zwiebelsauce geben, 2–3 Minuten köcheln lassen.

Wallerfilets mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Zitrone würzen und auf der Hautseite leicht mehlieren. In Sonnenblumenöl auf der Haut langsam braten. Wenden, 1 EL Butter zufügen und unter ständigem Begießen mit Bratfett fertig braten.
Wallerfilets auf der Zwiebel-Steinpilz-Sauce anrichten. Dazu passen gebratene Erdäpfel (Bratkartoffeln) und Blattspinat.

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4 Kommentare
kuhstall Newcomer (4)

Antworten Link Melden 0 am 25.08.2012 10:32

die eltern sollten dem mädchen beibringen, daß man nicht in tiefen gewässern herumplanschen sollte in dem es auch fische gibt. es können dort auch HECHTE sein, die sind noch bissiger! warum geht sie nicht in ein schwimmbecken, da können höchstens salmonnellen drin sein!!

artmarpat@yahoo.de Newcomer (2)

Antworten Link Melden 0 am 24.08.2012 10:54

..hat wohl keine grosse Wahl, entweder landet er auf kurz oder lang wohl im Kochtopf, oder er darf - wie ein paar nette Tierschützer wünschen - seinen Lebensabend doch im Haus des Meeres oder Schönbrunn verbringen.
Tolle Aussichten für eine 2m Fisch...den Rest seines Lebens in einem viel zu kleinen Becken gefangen zu sein.
Da ist der Kochtopf wohl noch die beste Lösung..

Milad Newcomer (2)

Antworten Link Melden 0 am 24.08.2012 09:35

Dss ist sowas von lächerlich...auch von den Tierfreunden........da hat man das gefühl da wissen viele nicht wieviele Meereslebewesen ausgerottet werden pro TAG durch überfischung und wieviele leute in der 3ten Welt sterben......und hier kommt ein sensationsgeiler Mann daher der das ganzenutzt um populär zu werden und will wegen einem Kratzer den Wels fangen....essen od was auch immer aber. Gzut solle r machen aber das ist alles extrem lächelich...ist leider das was die meisten Leute interessiert.
Ps: Ich hab hunger und werde was essen weil ich sonst verhunger.......(interessant oder? ironie ende)

jasmine1303 Newcomer (8)

Antworten Link Melden 1 am 24.08.2012 07:09

Es ist immer und überall das selbe Lied: Der Mensch begibt sich in den Lebensraum der Tiere und wenn die dann irgendwie störend wirken oder gar ihr Revier verteidigen, dann werden sie ganz einfach gefangen und eingesperrt, niedergemetzelt oder ausgerottet.

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