"Druck zu groß" Niederösterreich

19-Jähriger stellt sich nach Folter-Raubüberfall

Tatort

Der Tatort in Laxenburg

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Der Tatort in Laxenburg

Der brutale Folter-Raubüberfall auf eine 81-jährige Pflegebedürftige und ihre 33-jährige Pflegehelferin in Laxenburg (Bezirk Mödling) ist geklärt. Nachdem bereits zwei Täter nach dem Überfall am 1. Mai 2012 verhaftet wurden, stellte sich nun auch der per Haftbefehl gesuchte Partick P. (19) der Polizei. Der Fahndungsdruck sei zu groß geworden.

Etwa um Mitternacht drangen die Täter in das Einfamilienhaus in Laxenburg ein und überraschten die Bettlägrige und ihre Pflegerin im Schlaf. Mit Klebeband wurde die 33-Jährige an einen Stuhl gefesselt und geknebelt. Arme und Beine starben der Pflegerin dabei fast ab, immer wieder wurde ihr eine Pistole an den Kopf gesetzt. Elfriede W., die ohne Pflege nicht lebensfähig wäre, musste alles geschockt beobachten.

Nachbarin Raubüberfall

Nachbar Höfling half

Die Täter ließen schließlich von den Frauen ab und stahlen einen Standtresor. Unter äußerster Mühe konnte sich die Pflegerin schließlich befreien und flüchtete zu Nachbarn, die die Polizei alarmierten. Noch heute befindet sich die 33-Jährige wegen ihrer Verletzungen in ärztlicher Behandlung. Die Polizei konnte nach dem Überfall drei verdächtige Slowaken (19, 27 und 44 Jahre) ausforschen. Für den 27-Jährigen klickten im Juli die Handschellen, sein 44-jähriger Kollege wurde im August festgenommen.

Gegen den flüchtigen 19-Jährigen wurde schließlich ein Europäischer Haftbefehl ausgegeben - mit Erfolg. Der Mann stellte sich am 3. September den slowakischen Behörden und gab an, dass der Fahndungsdruck zu groß geworden wäre. Er befindet sich derzeit in Auslieferungshaft.


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