Anzeige und Sohn in Haft Niederösterreich

Oma (78) baute im Garten Cannabis an

Oma (78) baute im Garten Cannabis an

Hanfpflanzen zieren den Garten der Oma auf einem Grundstück in Lassee. Mittendrin: ein kleiner Gartenzwerg. (© LPD NÖ (Montage))

Gartenzwerg Cannabis Lassee Oma
Hanfpflanzen zieren den Garten der Oma auf einem Grundstück in Lassee. Mittendrin: ein kleiner Gartenzwerg.
Auf dem Grundstück des Ferienhauses einer 78-Jährigen aus Wien sind in Lassee (Bezirk Gänserndorf) Hanfstauden und getrocknetes Cannabiskraut sichergestellt worden. Die Frau wurde angezeigt, ihr Sohn (51) ist in Haft.

Nach einem anonymen Hinweis war zunächst eine etwa zwei Meter hohe Hanfstaude entdeckt worden. Das Grundstück wurde daraufhin durchsucht. Dabei fanden sich der Polizei zufolge 19 weitere, teilweise noch in Kübeln eingesetzte Stauden.

Im Ferienhaus selbst wurden im Zimmer des 51-Jährigen bereits getrocknete und abgepackte Cannabis-Pflanzen und -Mühlen sichergestellt. In einem Schuppen im Garten wurde eine leere "Growbox", in einem anderen Schuppen weiteres getrocknetes und abgepacktes Cannabis-Kraut gefunden, das in einem Erdkeller in Plastikkübeln versteckt war.

Außerdem gab der 51-Jährige 39 Gramm gemahlenes Cannabis-Kraut heraus, so die Polizei. Insgesamt wurden letztlich 600 Gramm sichergestellt. Die beiden Verdächtigen machten zum Sachverhalt keine Angaben.

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2 Kommentare
unbekannt Veteran (118)

Antworten Link Melden 0 am 11.10.2012 17:20

genau so wie alkohol sollte das verboten werden ..leider der staat verdient überall mit aber die menschen verdummen

philo-orez Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 14.09.2012 18:40

Dass der Handel mit Drogen strafbar ist, empfinden wir alle für richtig. Trotzdem nimmt unser Staat jährlich Millionen von Euros durch den Handel von Drogen ein. Die Rede ist von Tabak und Alkohol. Obwohl Abhängigkeit und Wirkung bedeutend ungefährlicher sind als Zigaretten, wird Cannabis weiterhin kriminalisiert. Die meisten Konsumenten nutzen diese Droge zur Entspannung und oft auch zur Linderung von Schmerzen. Holland und Tschechien gehen uns mit einem guten Beispiel voran. Massen an unnötigen Straffällen würden dem Staat viel Geld und dem Konsument eine Anzeige ersparen, wenn das Gesetz endlich fallen würde. Wozu noch Illegalisieren? Damit die Anzahl von Hanfrauchern weiter konstant neben der Anzahl von Hanfkriminellen ansteigt?

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