98%ige Schwefelsäure Niederösterreich

Riesen-Einsatz nach Chemieunfall in NÖ

Im Vollkörper-Schutzanzug mussten die Feuerwehrleute zum Einsatz

Im Vollkörper-Schutzanzug mussten die Feuerwehrleute zum Einsatz

Im Vollkörper-Schutzanzug mussten die Feuerwehrleute zum Einsatz

Im Vollkörper-Schutzanzug mussten die Feuerwehrleute zum Einsatz

Bei der Flüssigkeit, die zum Chemieunfall im Ortszentrum von Sooß (Bezirk Baden) am Samstagmittag geführt hat, handelte es sich um hochgiftige, hochätzende 98-prozentige Schwefelsäure.

Wie NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger berichtete, sind an Ort und Stelle u.a. nicht nur sechs Feuerwehren und ein von der Bezirkshauptmannschaft beauftragtes privates Entsorgungsunternehmen, sondern auch der Chemiker der Landesregierung. Gemeinsam mit dem Bürgermeister und der Behörde findet ein Krisengipfel statt. Dabei entschied der Landeschemiker, die Halle vorerst zu versperren. Die Räumung soll am Montag stattfinden.

Die Feuerwehr habe Sorge, dass es zu weiteren Reaktionen führt, wenn man heute mit der Räumung beginnt, berichtete NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Sicherer sei es, die Fässer vorerst ruhen zu lassen.

Chemie-Unfall in Sooß

Beim Krisengipfel waren außer dem Chemiker der Landesregierung und der sechs Feuerwehren die im Einsatz waren u.a. auch ein von der Bezirkshauptmannschaft (BH) beauftragtes privates Entsorgungsunternehmen sowie Vertreter der BH und der Bürgermeister von Sooß. Als "oberste Behörde" entschied der Landschemiker schließlich, dass die Entsorgung am Montag von einer Fachfirma unter Aufsicht von Chemikern stattfinden soll. Bis dahin wird die Halle "versperrt und versiegelt", so Resperger. Die Feuerwehr werde am Sonntag jedoch kontrollieren, ob alles in Ordnung sei und sich "nichts tut", immerhin sei die Halle "vollgestopft bis oben mit Säuren und Laugen".

Chemische Reaktion verursachte Dämpfe
Bei Entsorgungsarbeiten in einer aufgelösten Lagerhalle mischten Helfer 98-prozentige hochgiftige und hochätzende Schwefelsäure mit anderen Chemikalien. Dabei barst ein 50-Liter-Fass. Drei Personen wurden mit Verätzungen im Gesicht in Spitäler in Baden und Wiener Neustadt eingeliefert.

+++ 3 Verletzte bei Chemie-Unfall in Baden +++

Halle voll mit Chemikalien
Die Halle ist "bis unter die Decke" mit Chemikalienbeständen gefüllt. Das Gebäude als auch das Gelände wurde von der Feuerwehr gesichert. Für Anrainer besteht keine Gefahr. Die Ortsdurchfahrt von Sooß war weiterhin gesperrt.

APA/red.


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