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Betrügerin fälscht Polizei-Mahnschreiben

Betrügerin fälscht Polizei-Mahnschreiben

Über ihre Kontonummer konnte die Betrügerin schnell ausgeforscht werden (© Fotolia/Symbolbild)

Über ihre Kontonummer konnte die Betrügerin schnell ausgeforscht werden Mahnung Strafzettel BUßgeld
Über ihre Kontonummer konnte die Betrügerin schnell ausgeforscht werden
Eine 50-jährige Oberösterreicherin hat im Namen der Bundespolizeidirektion Wels zehn Mahnschreiben wahllos an Bürger der Stadt verschickt.

Die angegebene Kontonummer gehörte allerdings nicht der Exekutive, sondern der 50-Jährigen. Acht Opfer zahlten brav den geforderten Betrag von meist 20 Euro ein. Allerdings beschwerten sich auch einige über die ungerechte Vorschreibung und brachten den Fall so ins Rollen. Das berichtete die Polizei-Pressestelle am Dienstag.

Die 50-Jährige gab als Motiv an, sie habe kein geregeltes Einkommen und sei in finanziellen Schwierigkeiten. Um ihr Budget aufzufetten, verschickte sie Mahnschreiben an Leute, deren Namen und Adressen sie aus dem Telefonbuch heraussuchte. Als sich die ersten Opfer bei der Welser Polizei beschwerten, stellte sich rasch heraus, dass die auf dem Schreiben angeführte Kontonummer nicht der Exekutive, sondern der Frau aus Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) gehörte. Die Frau gestand die Taten. Sie wurde angezeigt.

APA/red


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