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19.09.2012

Nach schwerem A4-Unfall

Bis zu 726 Euro Strafe für Crash-Schaulustige

A4 Unfall Schaulustige

Die vielen Schaulustigen auf der Gegenfahrbahn der A4 waren Polizei und Feuerwehr nach dem schweren Unfall ein Dorn im Auge. (© Einsatzdoku.at)

Nach dem schweren Unfall am Dienstagmorgen auf der die Ostautobahn (A4) entstand ein Verkehrschaos auf der Gegenfahrbahn wegen zahlreicher Schaulustiger. Manche Autofahrer blieben stehen und provozierten damit Auffahrunfälle. Diese Lenker müssen jetzt mit Anzeigen rechnen.

Schaulustige Autofahrer fuhren nicht nur langsam an der Unfallstelle vorbei, sie schossen auch Fotos oder drehten Kurzfilme. Das ging Polizei und Feuerwehr zu weit. Feuerwehreinsatzleiter Claus Wimmer ließ gegenüber dem ORF Dampf ab, bezeichnete das Verhalten der Unfall-Voyeure als "unerträglich".

A4: Die Bergung der Wracks ist schwierig, da die Autos teilweise inenander verkeilt sind

Die Bergung der Wracks auf der A4 war schwierig, da Autos verkeilten. (© Einsatzdoku.at)

Bis zu 726 Euro Strafe
Damit hätten sie sich nicht nur moralisch fragwürdig verhalten, sondern stellten auch eine Gefahr für den Straßenverkehr dar und müssen nun mit hohen Geldstrafen rechnen. Marion Seidenberger vom ÖAMTC: "Grundloses Langsamfahren oder Halten oder Parken an Stellen, die eigentlich nicht dafür vorgesehen sind, wie zum Beispiel Autobahnen, das kann bis zu 726 Euro kosten,und das wissen, glaube ich, die Wenigsten."

Autobahn zehn Stunden gesperrt
Durch verantwortungslose Autofahrer ist es auf der Gegenfahrbahn der A4 sogar zu einem Auffahrunfall gekommen: Lenker konnten nicht mehr rechtzeitig abbremsen, weil Schaulustige auf Höhe der ursprünglichen Unfallstelle einfach stehen geblieben sind.

Mehr als zehn Stunden lang war die Autobahn nach dem schweren Unfall zwischen Bruck an der Leitha und Göttelsbrunn gesperrt gewesen. Eine Frau kam ums Leben.

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

railroad (51)
19.09.2012 09:21

RICHTIG
bei JEDEM den vollen strafrahmen abschöpfen


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