Harpunen-Attacke Niederösterreich

War es Einbruch oder doch nur ein Unfall?

War es Einbruch oder doch nur ein Unfall?

Hauswart Hauer: "Glaube nicht, dass eingebrochen wurde." (© Daniel Schaler)

Hauswart Hauer: "Glaube nicht, dass eingebrochen wurde."
Hauswart Hauer: "Glaube nicht, dass eingebrochen wurde."
Im Wr. Neustädter Gemeindebau in der Robert-Stolz-Siedlung herrscht Tage nach dem Harpunen-Schuss (Heute berichtete) noch immer Aufregung. Georg M. (23) wurde von einem Speer im Hals getroffen. Das Opfer spricht von einem Kampf mit einem Einbrecher, die Polizei hegt jedoch starke Zweifel.

Es müssen wilde Szenen Sonntag in der Wohnung von Georg M. gewesen sein: "Plötzlich stand ein Fremder vor mir", so das Opfer. Mit einer Harpune bewaffnet soll sich der Sporttaucher auf den Eindringling gestürzt haben. Beim Kampf auf Leben und Tod habe sich ein Schuss gelöst und Georg M. am Hals getroffen.

Schwer verletzt habe er mit letzter Kraft um Hilfe gerufen. Hauswart Siegfried Hauer (56) kennt den Gemeindebau wie seine Westentasche: "Ich kann es mir nicht vorstellen. Wäre die Familie reich, würde ich es mir einreden lassen. Aber das sind ganz normale Leute."

Kurios: Erst eine Woche vor dem Harpunen-Fall überlebte Georg M. einen schweren Verkehrsunfall. Die Polizei ermittelt indes äußerst gründlich. "Nichts deutet derzeit auf einen Einbruch hin. Es gibt keine Spuren", so ein Ermittler. Möglich, dass es ein Unfall oder gar Suizidversuch war – oder es stand tatsächlich der schwarze Mann vor Georg M.

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