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28.04.2010

Waffen-Attrappe: Polizist erschießt 84-Jährigen

Ein 84-jähriger Pensionist ist in der Nacht auf Mittwoch in Laakirchen (Bezirk Gmunden) von einem Polizisten erschossen worden. Der Mann hat zuvor zwei Beamte mit einer Schusswaffe bedroht. Wie sich nun herausgestellt hat, handelte es sich dabei um eine Pistolen-Attrappe.

Ein Zeitungsausträger war gegen 2:00 Uhr irrtümlich in die Hauseinfahrt des Pensionisten gefahren, weil er mit den Örtlichkeiten nicht vertraut war. Der 84-Jährige kam mit einem Gehstock und der vermeintlichen Pistole (Nachbildung einer während des Zweiten Weltkrieges gefertigten Pi 38) aus dem Haus und bedrohte den Zusteller. Dieser sprang sofort wieder in sein Auto, fuhr zur Polizei und berichtete von dem Vorfall.

Warnschuss abgegeben

Eine Streife machte sich zu dem Haus des Pensionisten auf. Der alte Mann kam wieder mit der Pistole heraus. Er wurde aufgefordert, stehen zu bleiben und die Waffe abzulegen. Dem kam er nicht nach. Auch auf eine erneute Aufforderung und einen Warnschuss reagierte er nicht. Dann gab einer der Polizisten einen gezielten Schuss auf den Mann ab. Die Kugel traf den Mann tödlich in der Brust. Das Haus wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft ermitteln am Tatort.


Landeskriminalamt Steiermark übernimmt Fall
Die beiden Polizisten werden derzeit psychologisch betreut und sollen noch heute zu dem Fall befragt werden. Zudem ist geplant, eine Tat-Rekonstruktion am Ort des Geschehens durchzuführen. Die Ermittlungen hat aus Gründen der Objektivität das LKA Steiermark übernommen.



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7 Kommentare von unseren Lesern

0

satanius (166)
28.04.2010 21:31

Unser Staat ist leider ein weni hinten nach !
Alle wollen wir die Sicherheit, alle wollen wir an jeder Écke einen Polizisten,
aber wehe wenn es kracht, dann suchen wir in Ihm den schuldigen.
Ausagen wie, hätte und könnte er nicht usw.kommen dan zum vorschein.
Die Schuld sehe ich eher sehr an unserer Politik, die sich ja mehr sorgen um die Registrierten macht, was Sie uns noch mehr abnehmen könnte alls um eine gute Ausrüstung unserer Exekutive.
Die Cobra bekommt event. noch vieles an Ausrüstung, das Bundesheer alles was Teuer und nicht wichtig ist, die Strassenexekutive bekommt max. ein Sparprogram und eine am Deckel da sich der kleinste Polizist sich gar nicht anders wehren kann, ausser mit seiner 9mm- Glock. Na Ja, nur zum nachdenken, auch wenn diese immer eine schöne Uniform samt einen neu lackierten Auto bekommen.

0

satanius (166)
28.04.2010 21:47

Antwort auf Unser Staat ist leider ein weni hinten...
wenig

0

satanius (166)
28.04.2010 21:16

Hätten wir das Schweizer Modell,
hätten unsere Polizisten nicht so viel unnötiges am Gürtel, sondern die Vollerprobte Zweischüssige Pfefferpistole mit ca. 300 V/max zusätzlich zum Politkgeschäft des anfälligen Plastik-Glock-Gebilde.
Was hatten eigentlich unsere Zuständigen gemacht, ausser Registrierten Privatpersonen am Nerv zu gehen weill's sich's die Grünnen eingebildet haben auch einen Senf der Wichtigen abzugeben ohne denken.

0

silver. (2092)
28.04.2010 19:00

Depperter Opa
...manche Menschen werden nie erwachsen.

Mit einer Attrappe einen Zeitungsjungen zu bedrohen ist eine Sache...aber dasselbe Spielchen mit Exekutivbeamten zu treiben, und dann, wenn aufgefordert, auch die Waffe nicht niederzulegen grenzt an Lebensmüdigkeit.

Die Polizisten haben richtig gehandelt. Das arrogante Pack gehört erschossen.

0

Point (344)
28.04.2010 13:25

Hat der Zeitungszusteller
doch tatsächlich eine Hauseinfahrt mit einer Straße oder Gasse verwechselt! Oder auch nicht? War mit der Örtlichkeit nicht vertraut? Der alte Mann wurde auf seinen Grund und Boden von Polizisten niedergeschossen bzw. getötet. Super einen alten Mann einfach niederknallen. Sonst brauchen sie bei einen Bewaffneten immer das EKO Cobra. Aber den Alten erledigten sie in Eigenregie, das war ja nicht so gefährlich, da er ein Waffenattrappe in der Hand hatte. Eine wahre Meisterleistung.

0

satanius (166)
28.04.2010 21:43

Antwort auf Hat der Zeitungszusteller
Bitte ein wenig vorsicht!
Gehen wir mal da von aus das ich Ihnen eine Schreckschusswaffe unter die Nase halte und Sie aber die möglichkeit habe mit einer Echten zu erwiedern.
Ohne Wort

0

Doreda (110)
28.04.2010 14:39

Antwort auf Hat der Zeitungszusteller
Klar, groß reden kann man immer, aber Hauptsache nicht genau lesen. Es hat sich erst DANACH rausgestellt, dass die Waffe eine Attrappe war. Hätten die Polizisten in dem Glauben, dass es sich um eine echte Waffe handelt, erst warten sollen, bis er einen Beamten umnietet, um ihn erst dann zu erschießen? War sicher nicht das beste, dem in die Brust zu schießen, aber der Typ hat sich anscheinend auch sehr unkooperativ verhalten.


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