Rückkehr ungewiss Oberösterreich

"Sekten"-Pfarrer im Krankenstand

Andrzej Skoblicki

Andrzej Skoblicki nahm sich selbst aus der Schusslinie und ging in Krankenstand - Rückkehr fraglich

Andrzej Skoblicki

Andrzej Skoblicki nahm sich selbst aus der Schusslinie und ging in Krankenstand - Rückkehr fraglich

Andrzej Skoblicki, der umstrittene Pfarradministrator von Kopfing hat sich für mindestens drei Wochen krank gemeldet. Er könne nicht arbeiten, meint der Pole, dem vorgeworfen wurde für "sektenähnliche Zustände" in seiner Gemeinde zu sorgen.
 
Skoblicki, der Geistliche mit polnischen Wurzeln, predigt monentan nicht. Seine Schäfchen in Kopfing im Bezirk Schärding in Oberösterreich, müssen mit einer Aushilfe vorlieb nehmen. Dem Bischöflichen Ordinariat wird das nicht unrecht sein. Immerhin hat Skoblicki damit aufhorchen lassen, dass er uneheliche Kinder als "Kinder der Sünde" und "verdammt bis in die dritte Generation" bezeichnet hat. Auch an Schule und Lehrern ließ er kein gutes Haar. "Teufelswerk" und "vom Satan besessen" seien sie, wetterte der Pfarrer.

Nun ging der Pole in Krankenstand. Für vorerst drei Wochen zieht er sich zurück. Laut der konservativen katholischen Website kath.net hat er Kopfing verlassen. Unklar ist, ob er zu seinen Schäfchen zurückkehrt. "Ich konnte nicht arbeiten, von morgen bis Abend gab es nur noch Intrige. Jetzt müssen sich die Verantwortlichen überlegen, wie es weitergehen sollt", wird der polnische Geistliche auf der Seite zitiert.

Red./APA


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