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12.10.2011

Gegen Tierfabriken

Linz: Tierschützerin lässt sich in Käfig sperren

Anti Zuchtschweine

Tierschützer Martin Balluch in einem Kastenstand am Wiener Stephansplatz (© GEORG HOCHMUTH (www.picturedesk.com))

Für 24 Stunden will sich eine Tierrechtsaktivistin am Mittwoch ab 10 Uhr in einen körpergroßen Käfig sperren. Sie wird sich in einen sogenannten Kastenstand  am Linzer Hauptplatz, in der Nähe der Pestsäule sperren lassen, und will so ihre Solidarität zum österreichischen Schweinemissstand zeigen.

Das Metallgestell, in dem Schweine untergebracht werden, soll verhindern dass das Mutterschwein ihr Ferkel erdrücken kann. Das Schwein kann sich dadurch nicht hinlegen - die Bewegungsfreiheit ist enorm eingeschränkt. Auch  Gesundheitsminister Stöger will den Kastenstand verbieten lassen, doch Umweltminister Berlakovichs notwendige Zustimmung dazu fehlt noch.

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1 Kommentar von unseren Lesern

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fuerTiere (65)
21.10.2011 12:05

Tiere sind Lebewesen - keine Lebensmittel
Tiere in der Massentierhaltung leiden entsetzlich, bevor sie schließlich in netten, sauberen Päckchen im Supermarkt landen. Sie erleiden die gesamte Palette der Qualen, die die Massentierhaltung mit sich bringt.
Je nach Tierart kann das bedeuten:
- extreme Enge in den Ställen oder Boxen
- lebenslanges Anbinden der Tiere, so dass sie sich nie bewegen können
- krank machender, ätzender Gestank durch die Fäkalien
- immer Dunkelheit statt Sonnenlicht
- dauerndes Stehen auf einem Spaltenboden, der zwar leicht zu reinigen ist, aber den Tieren große Schmerzen an den Füßen verursacht
- niemals eine grüne Wiese fühlen dürfen
- Schmerzen beim Kürzen des Schwanzes ohne Betäubung
- Schmerzen bei der Kastration ohne Betäubung
- Schmerzen beim Enthornen ohne Betäubung
- Schmerzen durch das Abschleifen der Eckzähne ohne Betäubung
- Schmerzen durch Ohr- und Schenkeltätowierungen ohne Betäubung
- Einsamkeit durch Einzelhaltung für sozial hoch entwickelte Herdentiere


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