Tragödie in Silvesternacht Oberösterreich

Stromschlag tötet Schüler (16) am Bahnhof

Bahnhof in Vöcklabruck

Weil sie mehrere Stunden auf den Zug nach Hause warten mussten, lebt Alexander (16) nicht mehr

Bahnhof in Vöcklabruck

Weil sie mehrere Stunden auf den Zug nach Hause warten mussten, lebt Alexander (16) nicht mehr

Unfassbares Drama am ersten Tag des neuen Jahres in Vöcklabruck (Oberösterreich): Ein Schüler (16) kletterte am Bahnhofsgelände auf einen Güterwaggon, wurde dabei von einem Stromschlag getroffen! Alexander T. starb vor den Augen seines besten Freundes.

Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren - aber schon wenige Stunden nach der Tragödie ist klar, dass es sich um eine tödliche Mutprobe gehandelt hatte! Alexander T. (16) aus Frankenmarkt (OÖ) verbrachte die Silvesternacht mit seinem besten Freund in Vöcklabruck, feierten mit Gleichaltrigen eine Party.

Warten auf den Zug
Gegen 3 Uhr früh wollten beide mit dem Zug nach Hause fahren. Allerdings: Auf den nächsten Zug mussten sie mehrere Stunden warten. Dabei kam dem jungen Mann der dumme Gedanke. Er lief über die Gleise der Westbahn, kletterte auf einen Güterwaggon, der auf einer Nebenstrecke abgestellt war.

Freund sah Alexander sterben
Fatal: Als er am Dach des Gefährts stand, erfasste ihn um 3.27 Uhr plötzlich ein 15.000 Volt starker Stromschlag! T. wurde vor den Augen seines Freundes in die Tiefe geschleudert, blieb regungslos auf dem Bahnkörper liegen. Das Rote Kreuz schickte sofort ein Notarzt-Team zum Unfallort, die Mannschaft konnte aber nur noch den Tod des junge Mannes feststellen. Der Augenzeuge musste psychologisch betreut werden.


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