FF Traun übt Oberösterreich

Dramatische Eis-Rettung

Dramatische Eis-Rettung

Jede Sekunde zählt, da das eisige Wasser in kürzester Zeit zu Unterkühlung führt (© BFK Linz-Land)

Jede Sekunde zählt, da das eisige Wasser in kürzester Zeit zu Unterkühlung führt
Die Temperaturen werden wieder wärmer und zugefrohrene Seen, Bäche und Flüsse damit unsicher. Falls jemand durch das zu dünne Eis bricht, muss die Feuerwehr wissen, was zu tun ist. Deshalb übte die Feuerwehr Trau für den Ernstfall und wagte sich ins eiskalte Nass.

Die Verlockung ist oft groß, zugefrorene Gewässer zu betreten. Speziell in der aktuellen Kältezeit sind die meisten Gewässer zugefroren, jedoch trügt der Schein, wie etwa am Trauner Badesee Oedt. Von einer dünnen Schneeschicht überzogen finden sich darunter vielfach offene Teilstücke oder auch hauchdünne Eisstellen, die auf den ersten Blick sicher wirken, bei Belastung jedoch unter dem Körpergewicht sofort einbrechen.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Traun sorgte für den Ernstfall vor und wagte sich am Freitag bei Minusgraden im zweistelligen Bereich ins eiskalte Wasser.

Feuerwehr übt eisige Rettung

Zwei Feuerwehrleute stellten sich als Unfallopfer zur Verfügung. Beide "brachen ein", einer konnte sich über Wasser halten, während der andere bereits nach kurzer Zeit die Kräfte verließen. Danach verschwand er unter der Wasseroberfläche.

Der FF Traun steht für solche Einsatzfälle ein spezieller "Eisretter" zur Verfügung. Das Gerät wird dabei mittels Pressluftflasche in nur ca. 35sec aufgeblasen! Mit einem speziellen Trockentauchanzug ausgerüstet, nähern sich die Retter auf dem einer Luftmatratze ähnelnden Gerät dem zu Rettenden, ehe beide über eine Sicherungsleine sicher und rasch an Land gezogen und dort vom Roten Kreuz sofort behandelt werden können.

Erschwert wurde der Einsatz durch die eisigen Wassertemperaturen um den Null-Punkt und die noch kältere Außentemperatur von knapp -10 Grad Celsius!

+++ 7-Tage Prognose +++


Es ist gut zu wissen, dass die Feuerwehr im Ernstfall gerüstet ist, die Helfer waren jedoch in nächster Zeit vor dem Betreten unsicherer Eisflächen. Beachten Sie Warnhinweise und Schilder! Im Falle eines Einbruchs ist sofort die Alarmierung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung zu veranlassen!


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