Tierquälerei Oberösterreich

Kopfgeld auf Schwanenmörder erhöht

Kopfgeld auf Schwanenmörder erhöht

"Solch eine schreckliche Tierquälerei muss hart bestraft werden", meint Sonja Weinand, Sprecherin des Verein Pfotenhilfe. (© AFP)

Schwan
"Solch eine schreckliche Tierquälerei muss hart bestraft werden", meint Sonja Weinand, Sprecherin des Verein Pfotenhilfe.
Bereits vergangenen Montag setzte der Verein Pfotenhilfe 500 Euro Ergreiferprämie auf zwei Jugendliche aus, die in Seewalchen am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) einen Jungschwan getötet hatten. "Da die Jugendlichen bis jetzt nicht gefasst werden konnten, haben wir beschlossen, den Betrag zu verdoppeln", betont Sonja Weinand, Sprecherin des Verein Pfotenhilfe.

Die beiden Jugendlichen nahmen einen etwa 10 Kilo schweren Stein und ließen ihn auf den Hals des Tieres fallen, sodass die Halswirbel abgeschlagen und der Schwan getötet wurde. Als ein Passant die Jugendlichen ansprach, beschimpften sie ihn und flüchteten auf ihren Mopeds.

+++ Kopfgeld auf Schwan-Mörder ausgesetzt +++

+++ Jugendliche erschlagen Schwan im Attersee +++

"Tierquälerei muss bestraft werden"
"Oft gibt es Zeugen oder Mitwisser, die sich nicht trauen, zur Polizei zu gehen. Solch eine schreckliche Tierquälerei muss aber hart bestraft werden", meint Weinand und erklärt weiter: "Ein Herr wollte die Ergreiferprämie von seinem Privatkonto um 25 Euro erhöhen, ein Ehepaar aus Seewalchen sogar um 100 Euro. Nun stehen wir also bei insgesamt 1125 Euro zur Ergreifung der beiden Tierquäler."

Einer der beiden Jugendlichen trug einen silber-schwarzen Helm und hatte e in gelbes Zweirad. Informationen teilen Sie bitte der nächsten Polizeistelle oder dem Verein Pfotenhilfe mit.


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