Seit August in U-Haft Oberösterreich

Polizist wieder frei trotz Kinderporno-Verdachts

Polizist wieder frei trotz Kinderporno-Verdachts

Der Polizist wurde (vorerst) aus der Haft entlassen (© Senfsaat/CC/Wikipedia)

Justizanstalt Linz
Der Polizist wurde (vorerst) aus der Haft entlassen
Der Linzer Polizist, der unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs und des Besitzes von kinderpornografischen Darstellungen steht, ist am Mittwoch aus der Untersuchungshaft entlassen worden. In den nächsten zwei Wochen wird entschieden, ob es zu einem Prozess kommen wird.

Die Entlassung sei das Ergebnis einer Haftprüfungsverhandlung, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Linz, Dietmar Gutmayer.

Keine Gefahr im Verzug, findet Staatsanwalt
Es besteht keine Gefahr, dass der Verdächtige nach seiner Entlassung Unmündige sexuell missbraucht, so die Begründung für seine Entlassung. Der Verdacht, dass der Mann Minderjährige pornografisch dargestellt hat, reicht nicht für die Verhängung der U-Haft. Die Entscheidung über eine Anklage gegen den Mann könne in den kommenden 14 Tagen fallen, so Gutmayer.

+++ Polizist gesteht Kinderporno-Aufnahmen +++

Eltern fotografierten eigenes Kind

Der Polizist war seit Ende August in U-Haft. Er soll kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen und auch selbst solche Aufnahmen gemacht, jedoch nicht verbreitet haben. Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und der sittlichen Gefährdung begründet sich auf einem Video. Darauf soll der Polizist mit seiner Frau zu sehen sein - und auch eines ihrer Kinder. Die Aufnahme liegt allerdings bereits ein paar Jahre zurück. Auch die Frau wurde im August festgenommen, Anfang September jedoch enthaftet.

Speicherstick verloren, Finder brachte ihn zur Polizei
Ans Licht kam der Verdacht per Zufall: Ein Fremder soll eine verlorene Speicherkarte des Beamten gefunden haben, auf dem sich belastendes Material befunden haben dürfte. Beim Versuch, herausfinden, wem die Karte gehört, entdeckte er das verdächtige Material und brachte das Speichermedium zur Polizei. Dort forschten die Beamten den Besitzer schließlich in den eigenen Reihen aus.

APA/red.

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2 Kommentare
Sax139 Veteran (1026)

Antworten Link Melden 1 am 04.10.2012 08:20

ich verstehe nicht, wie so ein Verbrecher rauskommt! Aber bei uns ist es leider so, je schwerwiegender die Tat umso weniger müssen die Verbrecher Angst haben, das ihnen etwas passiert (für Jahre ins Gefängnis kommen) im Gegenzug wenn einer zb ein Brot klaut weil er Hunger hat, der sitzt sofort ein! Oder wenn ich an die Tierschützer denke, die wegen nichts über ein Jahr im Gefängnis saßen! Und was noch trauriger ist, die Verbrecher die im schöner Wohnen absitzen (anders kann man unsere Luxuszellen nicht nennen) und dann rauskommen, werden mehr beschützt als die Opfer!

Der_Sternenbote Veteran (437)

Antworten Link Melden 0 am 04.10.2012 17:16 als Antwort auf das Posting von Sax139 am

Traurig aber wahr! Fußfessel f. Kinderschänder u. Tierschützern wird d. Prozess gemacht...A tolle Justiz haben wir hier.

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