Heute im Brennpunkt: Neue X-Box
Lade Login-Box.
|
25.10.2012
Anzeige wegen Tierquälerei
Rehbock brutal gequält - Anzeige gegen Jäger
Dieser Rehbock starb qualvoll (© Österreichischer Tierschutzverein)
Der Mieter eines Hauses entdeckte Anfang September in seinem Garten einen offensichtlich todkranken Rehbock, der sich kaum mehr fortbewegen konnte. Der Mann ist selbst Jäger, aber an seinem Wohnort nicht jagdausübungsberechtigt. Deswegen ließ er sich einen befugten Waidmann schicken, der dem Tier den Fangschuss geben sollte.
Doch dieser sei mit seinem Jagdhund erschienen. Das geschwächte Wildtier habe noch einmal seine Kräfte mobilisiert und zu flüchten versucht. Der Jäger habe daraufhin den Hund von der Leine gelassen. Der habe sich sofort auf den Bock gestürzt und sich in ihm verbissen.
Leiden verlängert
Auch das weitere Vorgehen des Waidmannes sei laut Zeugen besonders brutal gewesen. Er habe unter anderem nicht einen Fangschuss gesetzt, sondern dem kranken Tier langwierig mit einem zu stumpfen Messer die Kehle durchgeschnitten.
Der Mieter erstattete Anzeige bei der Polizei wegen des Verdachtes der Tierquälerei. Er informierte auch die zuständige Bezirkshauptmannschaft in Braunau. Diese gab der Polizei den Auftrag zu ermitteln und Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis zu erstatten. Auch der Tierschutzverein will die Justiz einschalten und den Entzug des Jagdscheines für den Waidmann.
Landesjägermeister für genaue Prüfung
Der oberösterreichische Landesjägermeister Josef Brandmayer nahm gegenüber "ORF Oberösterreich" Stellung. Demnach sei es grundsätzlich erlaubt, einen Jagdhund zum Töten eines kranken oder verletzten Wilds auf ein Tier zu hetzen.
Auch das "Knicken" - das Töten mit dem Messer - sei in solchen Fällen durchaus möglich. Dabei wird das Tier durch einen Stich in das Genick, bei dem das Rückenmark durchtrennt wird, getötet. Auf jeden Fall sei ein verletztes oder angefahrenes Tier "auf kürzestem Wege zu töten", so Brandmayer. Ob das in diesem Fall geschehen sei, müsse eingehend geprüft werden.
Verwandte Artikel
Einbruch vorgetäuscht
Je 500 Euro
Tier-Attacke schockt Gmunden
Er hörte den Knall
Heaven Shall Burn
Jäger vermisst drei Tiere
Nähe Ottenschlag
Nach "Heute"-Bericht
21-Jähriger erschossen
Unter Reserverad gepfercht
Besitzer erstatteten Anzeige
Tierschutzprobleme
500-600 Tiere tot
Er war betrunken
Ein Tier explodierte
Wegen fahrlässiger Tötung
Auf Hochsitz erschossen
Skurriler Vorschlag
Mitten im Ort
Tierquälerei
Setzte Elektroschocker ein
Nach Jagdunfall
NÖ Schütze betrunken
Anzeige und Prozess
Kopf abgetrennt
Morsches Gerüst
Durch Springen im Auto
Geriet bei Jagd in Schusslinie
Bei Treibjagd in NÖ
Immer mehr Verwechslungen
Tierquälerei
Happy End
Nur 3 Tiere gerettet
Dumm gelaufen
Feuerwehr barg Tier
Bei Treibjagd
Tiere erlitten Schnittwunden
Flucht in anderes Revier
Stute wurde eingeschläfert
Jugendlicher bekam Schrecken
Tierquälerei-Anzeige
Zwei Tiere erschossen
Hausdurchsuchung
Im Kofferraum verendet
Tausend Euro
Projektil abgeprallt
Opfer schwer verletzt
Anonymer Hinweis
Schwere Tierquälerei
OberösterreichHeute
ZeitungHeute

zum Durchlesen
Video: Das ist die neue Xbox One
Video: Tornado in Oklahoma
Gewinnen: Fast & Furious 6 London-Trip
Anmeldung: Treffen Sie BZÖ-Chef Josef Bucher!
Gewinnen: Fahrrad-Contest
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
LeserHeute
|
Bilder |
Videos |
Artikel |
Aktuelle Fotoshows aus Oberösterreich
| < |
6 Fotos
|
> |
|---|
Und so nehmen Sie teil:
E-Mail an: leserreporter@heute.at
Über den Bildupload (siehe oben)
MMS an +43 (0)664 660 0360
Über die Apps von Heute
Heute.at behält sich vor, Ihre Fotos online unentgeltlich zu verwenden.
Wenn Ihr Foto in der Zeitung oder Ihr Video auf Heute.at veröffentlicht wird, erhalten Sie:
VerkehrHeute OÖ
Bundesland wählen
Film wählen
Kinofilm der Woche
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt