Freund schlug Alarm

Mann (51) fast im eigenen Bett erfroren

Lebensretter

Helmut T. (72) vor der Tür seines Freundes: Weil dieser nicht öffnete, schlug der 72-Jährige Alarm.

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Helmut T. (72) vor der Tür seines Freundes: Weil dieser nicht öffnete, schlug der 72-Jährige Alarm.

Stark unterkühlt und kaum ansprechbar  –  so wurde ein 51-Jähriger aus St. Georgen/Gusen (Bez. Perg) Montagvormittag in seinem eigenen Bett gefunden. Dass er gefunden wurde, verdankt er einem Freund (72). Der besorgte Pensionist hatte die Polizei alarmiert, weil sein Freund nicht erreichbar war. Die Rettung brachte den Bewohner sofort ins Spital.

Weil der Schnee vorm Haus von Erwin S. (51) nicht geräumt war, das Auto aber in der Garage stand, wurde Helmut T. (72) aus St. Georgen/Gusen (Bez. Perg) Montagvormittag skeptisch.

 "Ich habe ihn am Donnerstag das letzte Mal gesehen. Da ging es ihm gut und er hat nicht gesagt, dass er wegfahren will", erzählt der Retter. 
Als sein Freund auch  auf das Läuten an der Tür nicht reagierte, schaltete der Pensionist die Polizei ein – und rettete ihm so das Leben.

Die Beamten fuhren zum Haus des 51-Jährigen in St. Georgen/Gusen (Bez. Perg), brachen die Tür auf, durchsuchten die Wohnung – und entdeckte den Bewohner in seinem eigenen Bett. Erwin S. war zwar zugedeckt, war aber schon stark unterkühlt und kaum ansprechbar.
Rettung

Der unterkühlte Mann wurde ins Spital gebracht.


Im Haus nurmehr 4 Grad
Was war passiert? Laut Polizei dürfte S. im Bett liegend gesundheitliche Probleme bekommen haben – und konnte deshalb bei seiner Holzheizung nicht nachlegen.
Als die Beamten den Mann entdeckten, lagen die Temperaturen im Haus knapp über dem Nullpunkt, laut Schätzung der Beamten bei rund 3 bis 5 Grad. Erwin S. dürfte wohl mehrere Tage in der Eiseskälte verbracht haben.

Aufgrund der schlechten gesundheitlichen Verfassung des Mannes wurden das Rote Kreuz und der Notarzt gerufen, der 51-Jährige ins Krankenhaus gebracht. 

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