Wien

25-jähriges Jubiläum des Hundertwasserhauses

Die Wohnhausanlage Ecke Kegelstraße/Löwengasse im dritten Wiener Gemeindebezirk war das erste Architekturprojekt, das der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser in die Tat umsetzte. Am 6. August 1983 erfolgte der Spatenstich. An dem Projekt waren auch die Architekten Peter Pelikan und Josef Krawina beteiligt.

Das Hundertwasserhaus ist in seiner Form einzigartig. Die bunte und unregelmäßige Fassade, unebene Böden und dichter Pflanzenbewuchs sind die Hauptmerkmale. Zudem hat der Künstler, der im Februar 2000 auf einer Kreuzfahrt verstarb, seine architektonischen Grundsätze verwirklicht.

Hundertwasser setzte seine Grundsätze um
Dazu zählen unter anderem das "Fensterrecht", das Hundertwasser so formulierte: "Ein Bewohner muss das Recht haben, sich aus dem Fenster zu lehnen und außen an der Außenwand alles umzugestalten, soweit sein Arm reicht, damit man von Weitem sehen kann: Dort wohnt ein Mensch."

Das ungewöhnliche Gebäude wurde von Teilen der Wiener Bevölkerung kritisiert. Doch der Erfolg gibt Hundertwasser recht. Jährlich strömen zehntausende Touristen in das Haus, in dem immer wieder Ausstellungen stattfinden.

Lange Warteliste für Wohnungen
Doch das Hundertwasserhaus ist nicht nur Schauplatz sondern auch Wohnraum. 52 Wohnungen (36 bis 150 m²) gibt es in dem Bau, dazu 19 Terrassen und einen Park auf dem Dach. Jedes Jahr lassen sich um die 500 Personen auf der Warteliste für eine der Wohnungen eintragen.


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