"Kessja" beim Geschäft

470 Euro Strafe für Gackerl ohne Sackerl

Sackerl fürs Gackerl

Daniel S. (28) mit "Täterin" Kessja

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Sackerl fürs Gackerl

Daniel S. (28) mit "Täterin" Kessja

Teures Geschäft von Hundedame Kessja in Wien: Nach dem "Gackerl" hatte Besitzer Daniel S. (28) kein Sackerl und auch kein Bargeld. Die Folge war eine saftige Anzeige – Kosten: 470 Euro.

Daniel S. aus Baden (NÖ) blieb am Mittwoch die Spucke weg, als er einen Brief der MA 58 öffnete: 470 Euro Strafe, weil seine Hundedame Kessja am 12. April ein Häufchen in Wien-Liesing gemacht hatte. "Ich bin sprachlos über die Höhe der Strafe, glaube aber, man wollte ein Exempel statuieren."

Nach der Übernachtung bei seiner Freundin in Wien ging der Fotograf mit Kessja in der Jochen-Rindt-Straße Gassi. Die Hündin verrichtete ihr Geschäft auf dem Grünstreifen, zwei Magistratsbeamte in Zivil zückten prompt ihre Marken. Daniel S. wollte ein "Gackerl-Sackerl" aus seinem Auto holen – zu spät.

Und da der Fotograf kein Bargeld bei sich hatte, flatterte eine Anzeige ins Haus. "Der Betroffene kann gegen die Höhe Einspruch erheben. Wir schauen uns die Sache dann an", hieß es auf "Heute"-Anfrage aus der Magistratsabteilung 58.

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