Kiga-Platz

AMS und Stadt schicken Mutter im Kreis

Theresia Kunze mit Tyler (3) und René (9)

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Theresia Kunze mit Tyler (3) und René (9)

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Theresia Kunze (28) ist verzweifelt: Die Alleinerzieherin benötigt für Ihren Sohn Tyler (3) einen städtischen Kiga-Platz. Bisher bekam sie aber keinen. Der Grund: Die Donaustädterin ist arbeitslos.

Und da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn: "Das AMS wiederum meint: Solange ich keinen Betreuungsplatz für den Kleinen habe, bin ich nicht vermittelbar", erzählt die zweifache Mutter. Die frühere Verkäuferin hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben: "Ich habe Tyler ab September wieder in einem städtischen Kindergarten angemeldet." Ob sie den Platz bekommt, weiß Kunze noch nicht: "Bis Ende März werden alle Eltern verständigt", so MA10-Sprecherin Mirjana Savic zu "Heute".

Ein privater Kiga-Platz oder eine Tagesmutter wären eine Zwischenlösung. Die kann sich die Alleinerzieherin allerdings nicht leisten: "Der günstigste Platz würde 130 Euro im Monat kosten. Das Geld habe ich nicht. Außerdem verliere ich den Anspruch auf einen städtischen Platz, wenn ich Tyler in einem Privat-Kindergarten anmelde." Neben dem Kiga-Platz steht für Kunze derzeit auch die Jobsuche im Vordergrund: "Ich möchte arbeiten, aber mir wird jegliche Hilfe verwehrt."

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