Vom Spieltisch zur Suchthilfe

Ex-Croupier therapiert nun Spielsüchtige

Rien ne va plus! Aron Kampusch hilft.

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16 Jahre lang war Aron Kampusch Teil der Casino-Glitzerwelt. "Ich brauchte eine Sondergenehmigung, denn ich war noch keine 21 Jahre alt, als ich dort zu arbeiten begonnen habe", erzählt der gebürtige Kärntner.

Ein Umdenkprozess startete, als sich ein Spieler, der an Kampuschs Tisch alles verloren hatte, erschoss. "Niemand wollte darüber reden. Da habe ich gemerkt, das will ich nicht", so der studierte Kommunikationswissenschafter zu "Heute". Nach seinem Psychologie-Studium war Kampusch laut "Biber" Glücksspiel-Koordinator im Anton-Proksch-Institut.

Seit Februar hilft er als selbständiger Therapeut auch Spielsüchtigen: "Meine Klienten kennen meine Vorgeschichte. Ich glaube, ich kann mich leichter in die Problematik reinfühlen." Vom neuen Glücksspielgesetz hält er wenig: "Die gut gemeinten Änderungen haben mit der Realität nichts zu tun."

Orte: Wien

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