Bei Wien-Wahl im Oktober

FPÖ geht laut Umfragen "auf Tuchfühlung" mit SPÖ

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Die SPÖ solle sich auf die Konfrontation mit der FPÖ einlassen.

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Die SPÖ solle sich auf die Konfrontation mit der FPÖ einlassen.

Eine Gemeindebaupartei, eine türkische Liste und eine rumänische Partei wollen zur Wien-Wahl antreten. Und: Laut Politexperte Peter Hajek ist die FPÖ in Umfragen "auf Tuchfühlung" mit der SPÖ.

"Die Zeit des Wohlfühlwahlkampfs ist vorbei", sagt Meinungsforscher Peter Hajek (Public Opinion Strategies) zu "Heute". Den Sozialdemokraten rät er, "in das Duell gegen Strache einzusteigen". Denn: Dass die FPÖ bei der Wien-Wahl auf Platz 1 komme, sei "statistisch gesehen nicht ganz auszuschließen".

Haupt-Themen dieses Wahlkampfes seien Asyl und Zuwanderung. Hier rät Hajek der SPÖ, auf Konfrontationskurs mit den Blauen zu gehen. Die Bürgermeisterpartei "schöpft ihr Potenzial nicht aus", so Hajek.

Neue Partei mit Chancen
Auch den neuen Parteien, die zur Wahl antreten wollen, räumt Hajek Chancen ein: "Wenn die Gemeindebaupartei gut vernetzt ist, kann sie einen Achtungserfolg erzielen." Die "Demokratische Alternative", die sich auf Wiener-Wohnen-Themen konzentriert, könnte vor allem der SPÖ - aber auch der FPÖ - Stimmen wegnehmen.

Die "Rumäninnen- Partei" würde auch im Wählerkreis der SPÖ fischen, ebenso die neue Türken-Partei. Für Letztere sieht Hajek die größte Chance, bei der Wahl am 11. Oktober zu punkten, vor allem, "wenn sie gemäßigt auftritt".

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