Wien

Frau wählt 357 Mal den Notruf

Sie zählen zu den geduldigsten Beamten, die Wiens Exekutive aufzubieten vermag: jene 88 Frauen und Männer, die in vier Schichten in der Notrufzentrale am Schottenring 7–9 Dienst versehen.

Allein 2009 mussten sie 1.374.377 Anrufe entgegennehmen. Darunter viele entbehrliche: So melden sich zunehmend Wiener, die Probleme mit ihrem Handy haben. Klar, kann doch auch 133 gewählt werden, wenn etwa keine SIM-Karte eingelegt ist. Ebenso beliebt: die Frage nach der Uhrzeit. Geahndet werden derartige Delikte im Normalfall nicht. Auch jene Frau, die 357 Mal anrief, muss aufgrund ihres offensichtlichen Geisteszustands mit keinen Konsequenzen rechnen.

Viel zu tun hatten auch die Kollegen der 133-Beamten. Sie wurden 2009 nach Notrufen in der City-Zentrale zu 421.738 Einsätzen (+25 Prozent gegenüber 2007) beordert. Viele davon hatten nichts mit Verbrechen zu tun. So mussten 36.535 Verparkungen behandelt, 12.621 Unfälle mit Sachschaden, 4925 mit Verletzten aufgenommen werden. Ebenso ein Massendelikt: Lärmerregung (26.612 Fälle).

Wolfgang Bartosch


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2 Kommentare
stone1962 Veteran (177)

Antworten Link Melden 0 am 01.05.2010 12:37

traurig Für so etwas gehört die Frau eingewiesen.

ottakringerischer Veteran (1120)

Antworten Link Melden 0 am 01.05.2010 07:54

....die stadtregierung sollte die große masse der polizeianwärter, die laut presse kein deutsch verstehen, in der telefonzentrale beschäftigen.

problem erkannt - problem gebannt.

dort würde in zukunft kein wiener bürger mehr anrufen. zwinkern grinsen

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