17 Prozent plus!

Jetzt wird es auf den Wiener Radwegen eng

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Stark im Kommen: die Kombination Öffi und Fahrrad - Sprit ist schließlich teuer

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Stark im Kommen: die Kombination Öffi und Fahrrad - Sprit ist schließlich teuer

Egal, ob es an der Radverkehrsoffensive, den horrenden Spritpreisen oder dem Wetter liegt: Radfahren boomt in Wien wie nie zuvor!


An den offiziellen Zählstellen wurden heuer im April noch mehr Radler gezählt als 2011 – und das Vorjahr galt als absolutes Rekordjahr. Am stärksten fiel das Plus am Opernring aus: 4116 Radler wurden dort im April verzeichnet – 17 Prozent mehr als voriges Jahr (3510). Auch die übrigen Zählstellen melden Rekordwerte: am Westbahnhof 13, an der Wienzeile elf und am Donaukanal neun Prozent plus. Insgesamt treten laut Radbeauftragtem Martin Blum täglich 260.000 Wiener in die Pedale. "Das entspricht der Einwohnerzahl von Graz. Man kann also sagen, Österreichs zweitgrößte Stadt radelt in Wien", freut sich Blum.

Weniger erfreulich: Auf den Radwegen staut es teils wie auf der Südosttangente. Wie ein aktueller Test des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) belegt, scheren sich viele Radfahrer nicht um die Verkehrsregeln: An einer jetzt genauer unter die Lupe genommenen Kreuzung fuhren stolze 90 Prozent bei Rot. Allerdings attestiert das KfV auch der Mehrheit der Autofahrer und Fußgänger grobes Fehlverhalten und mangelnde Rücksichtnahme.

Orte: Wien

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