Demo-Veranstalter tolerieren Gewalt

NOWKR: "Todesstoß für Akademikerball"

NOWKR Organisatoren

Angst vor Rechten: Katharina, Svenja und Stefan verdecken ihr Gesicht.

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Angst vor Rechten: Katharina, Svenja und Stefan verdecken ihr Gesicht.

Die Organisatoren der "NOWKR"-Proteste erwarten laut "Heute"-Talk bis zu 5.000 Teilnehmer. Ihre Ziele: der Todesstoß für den Akademikerball und Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft.


Zerschlagene Auslagen in der City, kaputte Autos, 500.000 Euro Schaden und Josef S. als einziger Verurteilter – das blieb vom Akademikerball 2014 in Erinnerung. Am 30. Jänner plant die Plattform "NOWKR" erneut Proteste. "Wir erwarten 4.000 bis 5.000 Teilnehmer", erklären drei der Organisatoren im "Heute"-Gespräch.

Busse aus sieben deutschen Städten werden erwartet, neun weitere Trips sind in Planung. "Wir wollen demonstrieren und die Zufahrt von Ballgästen blockieren", so die Organisatoren. Aus Angst vor Attacken rechter Gruppen werden sich die Demoteilnehmer wieder vermummen. "Zum Selbstschutz", wird betont.

Die Einsatzkräfte wolle man damit nicht ärgern. "Die Polizei ist kein Gegner, sondern nur ein Hindernis." Von möglicher Gewalt will man sich nicht distanzieren: "Wir solidarisieren uns mit allen Antifaschisten, egal, welche Mittel sie wählen."

Orte: Wien

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