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19.05.2009

Neues Doku-Buch enthüllt: Mittäter im Fall Josef Fritzl!

Paukenschlag im Fall des verurteilten Inzest-Monsters Josef Fritzl (74): Laut einem neuen Enthüllungsbuch soll es bei dem Horror-Fall in Amstetten (NÖ) doch Mittäter gegeben haben! „Wir fanden heraus, dass die Ehefrau und ihre Kinder die Hilfeschreie und Klopfsignale der Eingekerkerten gehört haben müssten“, behaupten die britischen Autoren – und setzen damit unsere Justiz mächtig unter Druck.

Riesenaufregung um das am 12. Juni erscheinende Buch „The Crimes of Josef Fritzl: Uncovering the Truth“ (dt. etwa: „Die Verbrechen des Josef Fritzl: Die ganze Wahrheit“) der beiden britischen „Times“-Redakteure Stefanie Marsh und Bojan Pancevski. Der schreckliche Verdacht: Laut Vor-Ort-Recherchen des Duos müssen Fritzls Ehefrau R. (69) und ihre Familie die Leiden der gefangenen E. (24) und ihrer Kinder mitbekommen haben. „Nach den technischen Untersuchungen und unseren Ermittlungen sind wir absolut sicher, dass sie das Jammern und Stöhnen, das Poltern und Klopfen und die ständigen Schreie gehört haben“, erklärt Marsh.

Das Buch bringt unsere Justiz in große Erklärungsnot. Denn zum Prozess war das Gutachten der Experten – mit seinem erschreckenden Ergebnis – nicht zugelassen worden. Jetzt fragt sich ein ganzes Land: Muss der Horror-Fall neu aufgerollt werden? Schlimmer ist: Es mussten erst britische Journalisten schreiben, was der gesunde österreichische Menschenverstand bereits wusste. Eine Frau und sieben Kinder brüllen und toben 24 Jahre um ihr Leben – und niemand will einen Ton gehört haben? Eine Frau bringt unter einfachsten Bedingungen mehrere Kinder zur Welt – und niemand will die natürlichen Geburtsschreie der Mutter vernommen haben?
Das Weghören müsste spätestens jetzt ein Ende haben.

Thomas Staisch

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4 Kommentare von unseren Lesern

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weber (6)
20.05.2009 13:41

Ergänzung: Freunderlwirtschaft, eine Geschichte....
Hier eine Geschichte wie sie das Leben schreiben könnte: Ein pensionsreifer Fetzenhändler (Firma K... wie untragbar) befindet sich am Rande des Konkurses. Qualität und Herkunft seiner Pelze sind ihm egal. Auch das Tierleid das er mit diesm Handel erzeugt kümmert ihn nicht. Charakter ist nicht seine Stärke! Also macht er für seine Unzulänglichkeit die kritischen Tierschützer verantwortlich.
Als alter Mann hatte er ja schon genügend Zeit um Seilschaften zu knüpfen: Also wird ein Freund im Inneministerium helfen und "harten Zugriff" bei der Verhaftung von Tierschützern verlangen. Die sitzen dann schuld- und grundlos in U-Haft. Auch da müsste eine Zeitung recherchieren....
Ich jedenfalls wünsche den betreffenden schlaflose Nächte und tausende Kamelläuse! ...aber iwe gesagt: Das ist nur eine Geschichte, ein Märchen grinsen

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Grantscherbe... (217)
20.05.2009 15:49

Beissen Kamelläuse?
...und wie schauen die aus?

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Grantscherbe... (217)
20.05.2009 09:51

Typisch österreichisch...
..alles schnell unter den Teppich kehren. Es gibt einen Täter, den sperren wir weg und aus.

Ich sage Bravo zu den britischen Journalisten, denn in Wahrheit glaubte keiner daran, daß Fr. Fritzl nichts mitbekam. Sie ist eine schwache Frau, die ihr Kind in Stich gelassen hat.

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weber (6)
20.05.2009 10:17

wer hat was zu verbergen????
Sowohl bei Kampusch wie bei Fritzl scheint wohl jemand mit großem Einfluß etwas zu verbergen zu haben! Bitte recherchieren sie woher/wodurch Ermittlungen behindert und/oder unterlassen wurden: Wer ist dafür verantwortlich dass es nur schwammige Ermittlungsergebnisse gibt. Gratulation den britischen Journalisten!

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