Wien

Otto Habsburgs letzter Weg: Tausende nehmen Abschied

Otto Habsburgs letzter Weg: Tausende nehmen Abschied

Kardinal Christoph Schönborn zelebriert den Abschied von Otto Habsburg (© Lisi Niesner / Reuters )

Otto Habsburg
Kardinal Christoph Schönborn zelebriert den Abschied von Otto Habsburg

Habsburg-Geleit: Prominente Gäste

Otto Habsburg
Der schwedische König Carl Gustaf mit Königin Silvia
Den Auftakt der Trauerzeremonie bildet um 15.00 Uhr das Requiem im Stephansdom, geleitet von Kardinal Christoph Schönborn. Bereits zuvor positionierten sich militärische Formationen und Studentenverbindungen am Stephansplatz. Gegen 17.00 Uhr wird der Sarg Habsburgs in einem Wagen der Bestattung Wien vom Stephansdom in Richtung Kaisergruft unter der Kapuzinerkirche ziehen, vorbei an den Symbolen der Habsburger wie der Hofburg.

Es wird erwartet, dass der Trauerzug aus Klerus, Adel, Ritterorden und Militär ein Ausmaß von rund einem Kilometer annimmt und 100.000 Personen umfasst.

Abschied von Otto Habsburg

Otto Habsburg
Zahlreiche Gäste aus der ganzen Welt versammelten sich anlässlich des letzten Geleits für Otto Habsburg im und rund um den Stephansdom
Einschränkungen und Behinderungen wird es daher im Straßenverkehr und bei den Wiener Linien gaben. Die Ringstraße wird für den Trauerzug ab etwa 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die U-Bahnen werden von 11.00 bis etwa 18.00 Uhr in der Station Stephansplatz nicht halten. Der Betrieb der Linien 1, 2, D und der "Vienna Ring Tram" wird von 17.00 bis 18.30 Uhr eingeschränkt.

Ausmaße eines Staatsbegräbnisses
Die Abschiedsfeier nimmt fast die Ausmaße eines Staatsbegräbnisses an. Die Polizeibegleitung soll laut Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) 100.000 Euro kosten. "Das Begräbnis muss dementsprechend gesichert werden, weil es sich um eine Person des öffentlichen Interesses handelt. Diese Sicherheitsvorkehrungen würden wir auch bei anderen Personen öffentlichen Interesses sicherstellen“, erklärt die Innenministerin. Dazu sollen laut General Christian Segur-Cabanac bis zu 50.000 Euro für den Heereseinsatz kommen.

Der Trauerzug wird um etwa 19.00 bei der Kapuzinerkirche ankommen. Nach der Anklopf-Zeremonie "Wer begehrt Einlass?" wird Otto Habsburg gemeinsam mit seiner Ehefrau Regina, die im Vorjahr verstorben war, nahe dem Sarg seiner Mutter, der Ex-Kaiserin Zita, in der Kaisergruft bestattet. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Von 13.10 bis 19.00 Uhr überträgt ORF 2 den "Abschied von Otto Habsburg" live und mit insgesamt 26 Kameras.

150 Familienangehörige bei Begräbnis
Zu dem begräbnis werden rund 150 Familienangehörige erwartet. Dazu kommen zahlreiche Politiker und Gäste aus Adelshäusern. Geladen sind etwa der georgische Präsident Michail Saakaschwili, EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek und die kroatische Ministerpräsidentin Jadranka Kosor, das schwedische Königspaar Carl XVI. Gustaf und Silvia, Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein und seine Frau Marie sowie Großherzog Henri von Luxemburg und Prinzessin Astrid von Belgien, Prinz Michael von Kent aus Großbritannien und der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg.

Aus der heimischen Politik werden Bundespräsident Heinz Fischer, Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) teilnehmen. Bundespräsident Fischer wird teilnehmen, weil er „glaubt, dass das so richtig ist“.

APA/Red.

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4 Kommentare
wolfram2 Routinier (24)

Antworten Link Melden 0 am 19.07.2011 06:33

die durch das Habsburgregime im ersten Welzkrieg umgekommen sind Abschied genommen. Die Habsburger haben sich bis heute für diesen Völkermord nicht entschuldigt. Habsburg ist genau so ein Verbrecher wie Stalin und Hitler.
Die Deutschen und Österreicher haben an den Juden Wiedergutmachung betrieben un auch mehrmals Aktionen zur Entschuldigung betrieben.

noorad Routinier (27)

Antworten Link Melden 0 am 16.07.2011 18:42

wer nimmt vom schlossersohn - der brav gearbeitet hat - Abschied ?
allerdings sehr gern von Rauch-kallat samt Hilfs-Vetteln ..

rommar Veteran (102)

Antworten Link Melden 0 am 16.07.2011 17:41

... rennt unser "Bundespräsi" sowieso die meiste Zeit nur auf`s WC grinsen)))). Demnach wäre seine "Position / Funktion" eigentlich entbehrlich... oder?!?!?
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Und vom Wiener Bürgermeister gibt`s diesen "Witz":
Warum ist der Wiener Rathausplatz einer der SAUBERSTEN?
Antwort: Weil Häupl öfters am Tag mit einem "F...`n" drüberläuft. (o:

hhermann Veteran (948)

Antworten Link Melden 0 am 16.07.2011 12:33

welchen Beitrag dieser Mann abgibt?! Manchmal muß man denken, man lebt in einem "Pipi-Taka-Tuka nirgendwo Land" und man wird, bezw. ist sowieso "DIE LACHNUMMER" Europas geworden, mit diesen Politikern welche sogar eine Bundeshymne verhunzen !!!!????......................... Wer nimmt denn jetzt noch dieses "little Austria" noch wahr, welches sowieso ständig mit Australien verwechselt wird??
Schändlich diese derzeitige Regierung, vom Türlsteher bis zum Präsi, wobei mir der Türlsteher leid tut.................

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