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17.09.2011
Radler legten Auto-Verkehr\nlahm und heirateten Bikes
Radler legten Auto-Verkehr lahm und heirateten Bikes
Am Freitag stahlen hunderte Radfahrern den Autolenkern auf der Wiener Lände die Show. Sie waren im Rahmen der Mobilitätswoche unterwegs und hatten erstmals die Möglichkeit, ihr geliebtes Rad zu heiraten.
Am Freitag waren auf der Wiener Lände hunderte Radfahrer in Begleitung der Polizei unterwegs - sie zogen an verblüfften Autofahrern vorbei, die im Stau standen. Grund dafür ist die Wiener Mobilitätswoche. Wie es die Stadt Wien formuliert, sollen unter dem Motto "Wien steigt um" Fahrräder, öffentliche Verkehrsmittel und die eigenen Füße als Fortbewegungsmittel forciert werden. Viele Radfans nutzen das, um die Straßen in dieser Zeit symbolisch für sich zu beanspruchen.
Kurios: Am Donaukanal gab es am Freitag sogar die Möglichkeit, beim "1. Vienna Bike Wedding" seinen Drahtesel zu heiraten. Viele begeisterte Radfahrer nahmen daran teil und erschienen standesgemäß in Braut- oder Bräutigam-Outfit. Das bunte Treiben war Teil der Veranstaltung "International Bicycle Film Festiva" im Uranio-Kino, das in Wien seit fünf Jahren während der Mobilitätswoche stattfindet.
Auch die Skater machen auf sich aufmerksam
Am Freitagabend rollten dann Skater durch Floridsdorf. Sie versammeln sich seit 13. Mai bis 23. September jeden Freitag zum Friday Night Skating - diesmal waren sie auf der Nordbrücke unterwegs.
Die Mobilitätswoche geht mit dem Autofreien Tag am 22. September zu Ende. Bis dahin werden mehrere Straßen in Wien teilweise gesperrt.
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3 Kommentare von unseren Lesern
trex30m (501)
18.09.2011 07:47
Vielmehr
will Rot/Grün, Autofahrer dazu zwingen umzusteigen.
In meinen Augen ist diese Aktion überflüssig, Radfahrer haben auf Autobahnen absolut nichts zu suchen.
Immerhin fahren Autos ja auch nicht auf Radwegen, ausser sie werden wegen dummer Stadtplanung u. anschliessender unintelligenter Bodenmarkierung, dazu gezwungen.
Jedenfalls ist es eine Frechheit, wie man es Autofaherern schwer macht und die Abzockerei nicht nur in Wien an Parkgebühren, ist auch unter jeder Kritik.
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