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02.08.2009

Schatzsuche: Gold für Wiener "Indiana Jones"

Spektakuläre Entdeckung eines Wiener Freizeitforschers: Michael Eisenriegler (40) stieß mit einem Ausgrabungsteam in der Wüste Gobi auf einen legendären Schatz! Der „österreichische Indiana Jones“ (Nachrichtenagentur AFP) fand goldene Statuen, Bronzeschmuck und unbezahlbare Manuskripte.

Als die Feinde bereits vor den Toren standen, vergrub der tapfere Mönch Tuduv die unermesslichen Schätze des Klosters Khamaryn – heimlich, nachts und im Sand der Wüste Gobi.

Was wie ein Märchen klingt, hat sich jetzt als wahre Geschichte entpuppt – dank des Hobby-Archäologen Michael Eisenriegler. Denn der Wiener (40) lernte bei einem Museumsbesuch 2008 in der Mongolei den Enkel des Mönchs kennen – und erfuhr von ihm die geheimnisvolle Story des Klosterschatzes. Eisenriegler glaubte fest an die insgesamt 64 Kisten mit Kostbarkeiten, die 1937 vor den anrückenden Kommunisten versteckt worden waren und organisierte eine Schatzsuche.

Am Wochenende dann der Mega-Coup: 450 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Ulan Bator stieß das österreichisch-mongolische Forscherteam auf die ersten Kisten – gefüllt mit goldenen Buddha-Statuen, Kinderspielzeug, Schmuck, Musikinstrumenten und Schriftstücken. Eisenriegler: „Wir sind überglücklich. Solch wunderschöne Relikte habe ich noch nie gesehen!“ Jetzt soll der ganze Millionenschatz gehoben werden.

Übrigens: Der tapfere Mönch Tuduv überlebte das Blutbad der Stalinisten und überwachte das Vermögen im Wüstensand bis zu seinem Tode – heimlich, als Hirte.

Thomas Staisch

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