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21.02.2010

Steuergeld für "Sex-Kultur"!

Rund 220.000 Euro Steuergeld erhält die berühmte Secession jährlich vom Unterrichts- und Kunstministerium. Ein Teilbetrag davon fließt jetzt in ein Porno-Spektakel: Ein Wiener Swingerclub verlegt seine horizontalen Geschäfte für zwei Monate in das „Krauthappel“. Der Steuerzahler darf so SM-Praktiken samt „Leder-Show“ mitblechen . . .

Sadomaso-Gerte neben Jugendstil, Bettgeflüster unterm Beethovenfries, Gruppensex vor einem Klimt: Nachdem bekannt wurde, dass ab 20. Februar für zwei Monate der Swingerclub „Element6“ in die Secession einzieht, hagelt es scharfe Kritik.

Jetzt sind auch Stadt Wien und Ministerin Schmied ins Kreuzfeuer geraten, denn sie fördern indirekt das umstrittene Projekt!

Kunsthaus initiierte „Rotlicht-Projekt“ selbst

„Bei uns ist alles authentisch, aber niemand muss sich ausziehen, wenn er nicht will“, steckt Gabi Högler von „Element6“, dem „Verein der kontaktfreudigen Nachtschwärmer“ die Fronten ab. Bald könnte das Gebäude am Naschmarkt also nicht nur durch seinen Secessionsstil, sondern auch durch ein „Herren- und Jagdzimmer, Séparées und eine SM-Kammer“ neugierige Besucher anlocken.

Gab’s keine Bedenken? „Gar nicht. Die Secession war da sehr offen – und hat uns ja von sich aus angesprochen!“, betont Högler.

Und was meint das Ministerium dazu, das die Secession mit mehr als 220.000 Euro pro Jahr sponsert? „Kunst ist Kunst. Wir werden nicht anfangen und für jedes Projekt Schulnoten verteilen!“, erklärte Sprecher Nikolaus Pelinka.

Thomas Staisch

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50 Kommentare von unseren Lesern

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webinformati... (51)
05.03.2010 23:14

Lasst Euch nicht verblöden!
Brot und Spiele und ...Sex und Alkohol und Musik und Werbung...

Hauptsache wir können uns nicht mehr konzentrieren auf das Wesentliche!

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leech (5)
03.03.2010 11:08

Prüdes Österreich
Wie verklemmt ist der normale Österreicher eigentlich?

Wem diese Kunst nicht gefällt der braucht ja nicht hingehen.

Und wegen der Förderung - Sollen sie's haben!
Wenns hilft den prüden Österreichern ein bischen die Scheu vor dem anscheinend "unbekannten" zu nehmen, dann nur zu!

0

webinformati... (51)
03.03.2010 20:41

Antwort auf Prüdes Österreich
Wer Sex haben will, soll in die Schlösselgasse oder in die Halbgasse oder sonst wohin gehen. Theater sollen anderen Zweck erfüllen.

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silver. (1576)
10.05.2010 21:24

Antwort auf Antwort auf Prüdes Österreich
hahahah man bist du lustig! Im Theater wimmelt es nur so von Nackten Tänzerinnen mit wackelnden Oberweiten. Gewiss, gewiss, die feinen Herren, die sich solche "Shows" leisten, sprechen von "Kunst", doch wie alle wissen, wie ihr euch daran ergötzt. Theater = Porno für die Oberklasse, eben. grinsen

0

webinformati... (51)
03.03.2010 05:33

www.nfoe.at
Ärger macht krank.
Selbstbestimmung macht Bürger-innen zufriedener.
Der Salzburger Souverän sollte zur Forderung kommen :
Volksabstimmung
über jede Subvention von Kunst
und bei jedem Ankauf von Kunstwerken !
Stattdessen :
Einsparung unserer automatisierten
Kunst-Förderungsbeiträge !

0

webinformati... (51)
03.03.2010 05:32

Diskussion + Volksabstimmung vor jedem Ankauf von...
RICHTIG ABER IST NICHT,
daß die Kunst so ist, weil die Welt so ist,
sondern die Welt so ist,
weil die Kunst so ist, wie sie ist.
Die Modell-Funktion der Kunst
entscheidet das Gesicht der Welt,
nicht nur im historischen Gedächtnis,
sondern in jeder gegenwärtigen Tat,
privat oder öffentlich.
In Politik, Wirtschaft oder geistigem Leben
wird die Welt so sein, wie es die Kunst
wagt, vorzumachen, mit Kampf, Abwehr
und Klagen.
Das wußten die, die das Gemeine preisen,
unbewußt oder mitlaufend, kollaborierend
oder ganz gezielt.
Die Welt wird am Ende so aussehen,
wie ihre Kunst sie hinterläßt.
HANS-JÜRGEN SYBERBERG, Regisseur im Film „Vom Unglück und
Glück der Kunst in Deutschland nach dem letzten Kriege“.

0

cavalero@gmx... (2)
01.03.2010 15:58

"Sexession"!
Es ist schon ein Trauerspiel was man heutzutage alles als Kunst bezeichnen darf. Treibt´s es wie die Wilden, aber bitte nicht mit Steuergeldern subventioniert und auch nicht in öffentlichen Gebäuden. Eine Frechheit sondergleichen!
Kein Wunder, dass sich die Schweizer aufregen.
Herr Häupl, Sie sollten wirklich den Hut nehmen und gehen. Ein Skandal, dass Sie nicht einschreiten.

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cavalero@gmx... (2)
01.03.2010 15:50

"Sexession"!
Es ist schon ein Trauerspiel was man heutzutage alles als Kunst bezeichnen darf. Treibt´s es wie die Wilden, aber bitte nicht mit Steuergeldern subventioniert und auch nicht in öffentlichen Gebäuden. Eine Frechheit sondergleichen!
Kein Wunder, dass sich die Schweizer aufregen.

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webinformati... (51)
27.02.2010 08:07

Die NFÖ (Bündnis Neutrales Freies Österreich) ist...
Swingerclub-Aktivitäten in Secession
Swingerclub-Förderung durch den Steuerzahler? – Nein!! Einem Pseudo-Künstler Ch.B. aus der Schweiz und seinen Wiener Helfern gelang es durch grobe Täuschung (laut Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel war im Antrag nur von einer Ausstellung und einem Rahmenprogramm mit Publikumstanz die Rede) die Genehmigung für ein Gruppensex-Projekt in der Wiener Secession zu erschleichen.

(Wir vermeiden es bewußt, solche anscheinend von der SPÖ geförderte „Künstler“ auch noch durch namentliche Vorstellung zu bewerben.)

mehr: http://www.webinformation.at/htm/nfoe.htm

http://www.webinformation.at/material/Neues%20Nr.28.pdf

0

josef.petran... (1)
26.02.2010 22:16

Kunst kommt von "Können"
was ist da schon Kunst ? ein paar schwarze Utensilien, Taschentücher hinstellen und Bilder aufhängen ist keine Kunst.
Wie diverse Menschen ihre Bedürfnisse befriedigen wollen soll einem egal sein, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler und schon gar nicht in einem öffentlichen Gebäude.
Das ist keine Ausstellung im allgemeinen Sinn sondern eine Schweinerei und das muss eingestellt werden.
Armer Beethoven !

0

MarieLuise (36)
26.02.2010 11:34

Wozu die ganze Aufregung?
Na gut, da zeigt eine Kunstaktion mal wieder SEX (gähn!) und die ganze Welt schreit auf - wie es scheint.
Dabei scheinen alle zu vergessen, dass das Spektakel dieses Künstlers auch gefördert worden währe, wenn er "Blümchen und Bienchen" ausgestellt hätte.

Da sollte man eher darüber diskutieren, für was unsre Steuergelder in Zukunft ausgegeben werden sollen
und darüber nachdenken, wohin es führt, wenn wegen eines dummen Skandals, Kunst und/oder kulturelle Ereignisse nicht mehr gefördert würden.
Aber hier wird so getan, als hätte ein Swingerklub viel Geld erhalten um Live-Sex in einen renomierten Wiener Baudenkmal zur Schau zu stellen und dass stimmt so einfach nicht!

Wen das alles aufregt, der soll wegschauen - WIE SONST AUCH IMMER!!!!

0

murli (1)
25.02.2010 22:07

Swingerclub auf Steuerkosten
traurig Hab nichts gegen einen Swingerclub, aber bitte nicht auf Steuerkosten und nicht in einem Museum. Irgendwo muss es doch noch Grenzen geben, als nächstes wird vielleicht gemordet und das im Namen der "Kunst". traurig

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dr-erich.sie... (2)
25.02.2010 14:30

"Heute"-Leser verlangen: Schluss mit "Sexession"!
Bereits vor Jahrzehnten wurde die sexuelle Freiheit propagiert. Ich verstehe nicht, wieso sich heutzutage noch Leute über Gruppensex aufregen. Beim Künstler Nitsch verstehe ich die Aufregung, da hier Tiere getötet und dann nicht gegessen werden, weil das Fleisch bereits verdorben ist. Das ist Verschwendung von Leben. Aber Kunst mit sexuellen Elementen, bei der niemand zu Schaden kommt oder zu etwas überredet wird, was er nicht will, ist etwas Positives.

0

goa1 (2)
25.02.2010 12:08

mit uns gehts ja
ich würde da noch eine mutzenbacher ausstellung machen und den perlusconi und seine mädels einladen ist eh egal über was die welt lacht oder die kärntnerstrasse zur rotlicht szene umbauen aus einigen regierungs gebäuden laufhäuser machen beim häupl geht eh alles geld scheint ja genug da zu sein das wir gerne für derartigen blödsin ausgeben können na ist ja nicht den häupl sein geld ist ja nur steuergelder was solls raus damit

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kritikus (26)
25.02.2010 11:51

Ich verwehre mich dagegen, dass...
...alle Heute-Leser einfach subsummiert werden: ICH bin nicht gegen diese Ausstellung in der Secession - mir ist diese einfach egal.
Aber HEUTE springt natürlich glatt auf diesen Provokationszug auf - wahrscheinlich weil es dann wieder was zu schreiben gilt - und glaubt, die "gesunde Volksmeinung" zu vertreten.
Es werden keinerlei öffentliche Fördermittel benötigt, egal, was HEUTE behauptet, außer der zur Verfügungsstellung der Secession sind alles private Gelder!
"Der Kunst Ihre Freiheit!" ist etwas, was H.C. Strache und HEUTE noch kapieren müssen.

Kritikus

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gestern (3)
25.02.2010 22:35

Antwort auf Ich verwehre mich dagegen, dass...
lieber Kritikus, bist du ein VPler oder hast du freien Eintritt?

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harald26 (1)
25.02.2010 11:28

Wien ist Anders
Wien ist Anders.....

Dieser sloagen stimmt mit recht grinsen
In einer anderen Stadt werden Arbeitsplätze geschaffen und in Wien ? Hier werden €90.000,- für einen Swingerclub investiert. Bin mal gespannt wieviele Häupl noch zum Bürgermeister wählen, also ich bestimmt nicht.
Ich lebe schon seit 8 Jahren in dieser Stadt und habe ehrlich gesagt die nase vollvon dieser Stadt. Also so wird Wien nie Europäische Kulturhauptstadt.
Linz zb. hat die Prix Ars Electronica, das Pflasterspektakel das jedes Jahr Tausende Menschen in die Innenstadt lockt, zahlreiche Veranstaltungen wie das Gugl-Meeting im Stadion der Stadt Linz. Und ncht zu vergessen die Berühmte Linzer Klangwolke die natürlich zur Prix Ars Electronica dazugehört. Tausende Menschen im Donaupark, Visuelle Efekte, dazu klänge vom Brucknerkonsovatorium und ein fullminantes Feuerwerk.
Aber in Wien werden € 90.000,- in einen Swingeclub gepresst.
Na Prost Mahlzeit traurig

0

unbekannt (6)
25.02.2010 18:47

Antwort auf Wien ist Anders
Was für ein haarstäubender Unsinn. Sind sie bei Herrn Strache in die Schule gegangen oder hat Ihnen dieser Zahntechniker die Weisheitszähne gezogen. Ach ja, Zahntechniker ziehen keine Zähne, bestellen nur drei Bier und regen sich über entartete Kunst auf. (Hatten wir nicht derartiges schon einmal?)

0

ottakringeri... (1120)
25.02.2010 02:14

erinnert mich...
...an die "wilden 20er jahre".

.....und was diese damals ausgelöst haben....

0

wong (3)
24.02.2010 12:42

Antwort auf ...Fortsetzung...
widerlich schreibt man ohne e nach dem i!

0

Grantscherbe... (217)
24.02.2010 10:51

Verkehrte Welt....
Da gibt es Leute in unserem Land, die nicht wissen, wie Sie ihre Heizrechnungen bezahlen sollen, geschweige denn für Nahrungsmittel aufkommen sollen...und in der Secession wird für Steuergeld ge****t.... Es wird Zeit, Häupl einen mächtigen Arschtritt zu verpassen. Sowas von abgehoben, das gemeine Volk hat keine Bedeutung mehr für die ach so sozialen Roten.....mir graust!

0

unbekannt (1)
24.02.2010 10:47

nur eines ist interessant .. -
- .. WER DAS GENEHMIGT HAT !
Das muss verfolgt werden. Die Machenschaft der Obrigkeit muss aufgedeckt werden. Wer ist darin involviert?
Ein Gag? Wohl fuer einige! Aber nicht mit unseren Steuergeldern und nicht in der Oeffentlichkeit!!!!!

0

Tintifax (150)
24.02.2010 10:32

Politiker und Wiener Unterwelt
Zum Swingerclub nächst Naschmarkt: Warum leisten wir uns Politikerinnen und Politiker, die so etwas ermöglichen und mit Steuergeld bezahlen? Oder ist dieses Bordell eine Auftragsarbeit der Wiener Unterwelt?

0

ursus1 (12)
24.02.2010 09:56

Vielleicht
Vielleicht solls gar nicht um Kunst gehen, sondern um Werbung, locker finanziert aus Fördermitteln? Und nebenbei ein paar Gratisabbos für Sponsoren etc. Schon einmal daran gedacht ?

0

ottakringeri... (1120)
24.02.2010 03:39

schreit's nicht.....
...IHR habt sie gewählt und damit in die positionen gehievt, um diese perversionen realisieren zu können.

danke

0

MarinaOberle... (1)
23.02.2010 22:06

"Sexession"
Unsere viel leidende Secession! Einmal war sie schon rot angemalt, neben der wunderschönen Beethovenfriese waren öfters Kunstwerke zweifelhaften Wertes ausgestellt, aber so eine bodenlose Frechheit haben wir noch nie erlebt! Finger weg von unserer Secession! Wer ist denn der Bezirksvorsteher des 7. Bezirks? Hat er ein Hirn? Hat er Augen? Wenn ja, bestimmt kein Auge für die Schönheit! Ist es nur ein Zufall, daß nun die Secession verschandelt werden soll, knapp nachdem historische Laternen am Naschmarkt abgesägt worden sind?? Sollte man diesen Mann nicht unter die Lupe nehmen?
M.Oberleitner, 1020 Wien

0

unbekannt (2)
23.02.2010 20:11

unglaublich
...in solche sachen investiert man unser geld...bei wirklich notwendigen dingen wird gespart aber für sowas steht geld sofort parat...wirklich traurig... zum weinen ist das wirklich und glücklicherweise gibts noch parteien die ebenfalls dagegen sind !!!!!!!!!!!!

nacktheit ist für mich auch keine kunst, nicht wirklich, aber ok ist geschmacks- od. ansichtssache, aber schmutziger geschlechtsverkehr ist alles andere als kunstvoll !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! wo führt denn sowas hin bitte ??!! man kann nur mehr den kopf schütteln...

0

unbekannt (2)
23.02.2010 19:49

reine Perversion
Pfui, pfui, pfui mehr fällt mir dazu nicht ein. Können stolz auf uns sein und uns auf die Schulter klopfen, toll ist es solch Schweinereinen nach außen zu tragen und noch als Kunst darzustellen. Kunst, Kunst...ich verabscheue sie, denn heut zu tage wird ohnehin ALLES als kunst bezeichnet, selbst wenn man auf ein Hundehäufchen ein Gänseblümchen stecken würde - könnte man dies auch unter Kunst verkaufen. Idiotisch, total irrsinnig.
Die mittlerweile "Sexcession" ist nichts als ein absoluter Skandal, für so etwas kann man sich genieren... unsere Gesellschaft ist versaut und tief, unterste Schublade, niveaulos ! So etwas sollte strikt verboten werden und gott sei dank (auch wenns nichts bewirkt) bin ich nicht der/die einzige mit dieser Ansicht. Es gibt also doch noch normal denkende Menschen, was für ein Glück. Leute die diese Art Einrichtung nutzen sind verabscheuungswürdig. Wenn jemand privat auf solche obszönitäten steht, weiß man wo man dafür hin gehen kann oder solls ..

0

unbekannt (6)
24.02.2010 17:55

Antwort auf reine Perversion
Reine Perversion sind viele der vorangehenden Aussagen. So viel gehässige Dummheit wie hier wird wohl selten verbreitet. Wenn ich diese Aktionskunst nicht selbst gesehen habe kann ich auch nicht beurteilen was dort geschieht. Ach ja auch im sogenannten "Dritten Reich" war immer von entarteter Kunst die Rede das hat allerdings die damaligen Bonzen nicht daran gehindert sogenannte entartete Kunst auf die Seite zu bringen. Man kann ja nie wissen... Das die Wirklichkeit auch dieses Kunstprojekt weit in den Schatten stellt sieht man an den Mißbrauchsfällen der Kirche in Irland, Deutschland, Amerika und auch Österreich. Tatsache ist Eines: Die ärgsten Moralapostel sind letzten Endes die Scheinheiligsten und oft eifrigsten Besucher von diesen einschlägigen Klubs. Es wird die Secession mit Steuergeldern als Kunsthaus unterstützt, nicht aber dieses Projekt liebe Geiferer. In diesem Sinne viel Erfolg für das Projekt.

0

Polymnia (3)
23.02.2010 19:46

Ungeheuerlich!
Ich arbeite selbst im Kunst- und Kulturgeschäft und kann nur ein Lied davon singen, wie es ist ohne Gagen zu arbeiten,weil die Unterstützungen fehlen. Da aber Mailath-Pokorny es eher vorzieht, solchen Projekten tausende von Euro hinterher zuschmeißen, sollte man sich fragen, ob es nicht Zeit wird, seinen Posten neu zu besetzen. Während wir Künstler mit wichtigen und literarischen Themen nicht leben können, wird sowas unterstützt..... Ich fordere eine Neubesetzung!!!!!

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unbekannt (6)
24.02.2010 18:04

Antwort auf Ungeheuerlich!
Nicht Jeder der sich selbst für einen Künstler hält ist auch einer. Nicht jede Plattheit die man vielleicht Schriftstellerisch verbreitet ist Kunst.

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PfaffeXY (263)
23.02.2010 14:46

Ludwig Hevesi
hat den Wahlspruch der Secession geprägt:

Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit

Wenn aber die Kunst unserer Zeit nur noch in der Darstellung und Vorführung tiefster Triebtätigkeit besteht, dann gute Nacht, Abendland!

Ein anderer Satz fällt mir dazu noch ein, "Wenn die Sonne (der Kunst, z. B.) tief steht, werfen auch ZWERGE lange Schatten"

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PfaffeXY (263)
23.02.2010 14:35

Man ist ja nicht prüde
Allerdings mit Steuerzahler-Förderung Werbung für einen SexClub in der Secession zu machen, das geht sogar mir etwas zu weit. Rudelbumsen als Kunst?! Da hat man wohl etwas falsch verstanden, da, da, und DA.

Eine nackte Schaufensterpuppe? Unerotisch. Ein nacktes Engerl in der Kirche, als Statue oder Teil eines Gemäldes von Michelangelo, Maulpertsch & Co. - Kunst, aber net erotisch (bin ja net pädophil).

Ein Mann, der die Mu**** des "obskuren Objektes seiner Begierde" gegen Eintritt beschnüffelt und mehr - wer`s mag, OK, aber doch bitte net gegen Eintrittsgebühr im öffentlichen Kunstraum!!!

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Tintifax (150)
23.02.2010 12:15

Sex sells
Es gibt keine Kunst mehr, es gibt nur mehr das Geschäft mit der so genannten Kunst (Sex sells). Wenn die Kunst für Aufruhr sorgen will, dann sollte sie besser Mohammed-Karikaturen malen.

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one_of_all (10)
23.02.2010 11:16

Entartet...
...sind jene, in deren Begriffswelt das Unwort "entartet" überhaupt geläufig ist und auch ungeniert verwendet wird....

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Profan (2)
23.02.2010 10:03

Vielleicht solltest Du Dir nicht alles nur selber...
Wer bloße Nacktheit nicht von Geschlechtsverkehr unterscheiden kann sollte gleich das Wahlrecht entzogen werden. (Und wen eine ausgezogene Schaufensterpuppe anmacht, kann sowieso nicht mehr geholfen werden). Erotik KANN Kunst sein, aber doch nicht Pornographie!

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wong (3)
23.02.2010 15:38

Antwort auf Vielleicht solltest Du Dir nicht alles...
wieso kann pornographie nichtkunst sein?
das stimmt so nicht wirklich, siehe die produktionen des italienischen starregisseurs mario salieri oder in ansätzen filme von tinto brass!
also,ich begrüsse diese einrichtung und meine,dass jeder cent, der fürs pempern in der secession von der öffentlichen hand kommt sinnvoller und legitimer ist als jeder cent diesbezüglich für schubhaft und rechtsrechte parteien wie die fpö!

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Autoditakt (2)
23.02.2010 10:07

Antwort auf Vielleicht solltest Du Dir nicht alles...
Warst schon dort? Oder kommentierst Du nur von der FERNE?

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Autoditakt (2)
23.02.2010 09:59

Auwa de nockaten Engel in jeder Kirchen,
de stör´n niemanden... zwinkern

Auch Sex ist Kunst!

Und Frage an die meistbeteiligenten Negativposter: "Eine nackte "Schaufensterpuppe" gefällt Euch doch! Oder?"

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Tintifax (150)
23.02.2010 12:47

Antwort auf Auwa de nockaten Engel in jeder...
Bekommt ein Geschäftsmann auch 90.000 Euro Subvention für seine nackten Schaufensterpuppen? Und treiben's diese Puppen im Schaufenster?

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Profan (2)
23.02.2010 09:20

Stichwort: Entartete Kunst!
Das ist eine Schande. Vor 20 Jahren noch wären die Verantwortlichen hinter Gittern gelandet und die Politiker rundherum zum Rücktritt gezwungen worden. Weit haben wir es gebracht. Vor 100 Jahren hatten wir in Wien weit mehr Kultur als heute. Eine Rückentwicklung, der man Einhalt gebieten muss. Freiheit der Kunst? Oder Freiheit tun und lassen zu dürfen was man will, wenn man es Kunst nennt? Provokation ist keine Kunstart!

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kritikus (26)
25.02.2010 11:56

Antwort auf Stichwort: Entartete Kunst!
Vor 100 Jahren gab es in Wien mehr Bordelle als heute und niemand hat sich darüber aufgeregt...
Aber es ist ja alles gleich entartet, was nicht der "gesunden Volksmeinung" des H.C. Strache entspricht...

Weit haben wir es gebracht!

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unbekannt (6)
23.02.2010 17:42

Antwort auf Stichwort: Entartete Kunst!
Wieder einmal sind alle Spießer aufgerufen lautstark zu protestieren. Gerade das Geschrei rund um die Secession kann dem Kunstprojekt nur recht sein. Hat man nicht Seinerzeit auch eine Fuhre Mist vor der Burgtheater anläßlich der Uraufführung eines Berhardstückes abgeladen. Auch das Klimtfries war damals reinste Pornographie von den Werken Egon Schieles ganz zu schweigen. Heute hängen diese Werke in vielen großen Museen dieser Welt. Offiziell zu protestieren und dann Inoffiziell dort zu Gast sein ist die Devise manch sonderbarer Zeitgenossen. Also weiter entrüstet sein. "Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit! Dem ist nichts hinzuzufügen.

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silver. (1576)
23.02.2010 14:58

Antwort auf Stichwort: Entartete Kunst!
Vor 20 Jahren war es 1990. Und damals boomte (wie heute) bereits die Sexindustrie. Ich weiß also nicht, wo du herkommst...

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rundolf (53)
23.02.2010 10:22

Antwort auf Stichwort: Entartete Kunst!
Bis vor 65 Jahren hatte wir in Wien noch die Todesstarfe zwinkern

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wong (3)
24.02.2010 13:05

Antwort auf Antwort auf Stichwort: Entartete...
ist ja schlimm,der typ - verlangt da tatsächlich die todesstrafe - ich frage mich,wieso solche gemeingefährlichen geiselnehmer unserer gesellschaft immer wieder ihren furz kundtun müssen,halt dein maul,wennst nichts besseres weißt als ns-wiederbetätigung zu betreiben!

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Philolas (13)
23.02.2010 09:05

Mücke zum Elefanten...
...ich finde, da wird mal wieder eine Mücke zum Elefanten gemacht.
Was die Förderung angeht, lieber etwas fördern was auch benützt wird etc. (wie man so hört, ist es in der Secession so richtig voll...inklusive Menschentraube vor dem Eingang) als etwas fördern was keinen interessiert.

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ottakringeri... (1120)
23.02.2010 00:59

einfach nur...
..PERVERTIERTE KULTUR!!?????...für die das volk auch noch zu bezahlen hat.........

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silver. (1576)
22.02.2010 02:07

.
Ob unsere Steuergelder in die Kirche oder in den Swingerclub fließen, beides finde ich bedenklich.

0

Waldschrat (3)
23.02.2010 00:27

UNSERE Steuergelder???
Erstens finanziert sich die Installation durch Eintrittsgelder. Und sollte zweitens doch noch was offenbleiben so habe ich kein Problem damit, mit MEINEM Steuergeld auch provokante Kunst ein wenig zu subventioniern. Gilt übrigens auch für die Kirche. Leben und leben lassen grinsen

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