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10.07.2011

Welche Vereine unsere Stadt subventioniert

Die Stadt Wien fördert gerne und viel. Zu den Nutznießern der Förderungen zählen unter anderem Institutionen wie die Sadomasochismus-Initiative, ein „Anatolischer Langhalslautenverein“ oder die Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit.

One World Foundation: 20.000 Euro für das Projekt „IT for girls/Sri Lanka“.

Verein Rosa Lila Tipp: 17.500 Euro für die Förderung der Kommunikation von Lesben und Schwulen.

Kulturzentrum Spittelberg: 250.000 Euro trotz kritischem Kontrollamtsbericht. Trägerverein für das „Kommunikationszentrum Amerlinghaus“, das unter anderem den Verein „Marantana“ für lesbische Sportlerinnen, den „Verein Bürger beobachten die Polizei“ oder „Libertine – die Initiative für freie Sexualität“ beherbergt. Diese organisiert unter anderem Sadomaso-Stammtische.

Piramidops: 87.000 Euro für Projekte wie „Turnen für eine bessere Integration“.

LEFÖ: 32.100 Euro für den Arbeitsbereich „Frauenhandel-Expertise“ für Sexarbeiterinnen.

Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit: 20.000 Euro für ein Frauenzentrum in Tunceli/Türkei.

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11 Kommentare von unseren Lesern

0

stephan1 (87)
11.07.2011 15:22

Geld spielt keine Rolle
Geld spielt weder für die Bundesregierung noch für die Stadtregierung eine Rolle - Hauptsache die Nutznießer sind keine Österreicher. Von zugewanderten Prostituierten bis zum türkischen Kopftuchverein wird alles gefördert. Für ein Eisenbahnmuseum oder zur Erhaltung anderer Kulturgüter ist kein Geld da. Hauptsache, den Griechen, den Türken, den Iren ..... geht es gut, in Österreich wird an "neuen" Steuern und Belastungen herumgebastelt. Leider haben die Regierenden nichts zu befürchten, denn bis zur nächsten Wahl haben viele Wähler wieder alles vergessen....

0

phs (2)
11.07.2011 19:49

Antwort auf Geld spielt keine Rolle
Jetzt versteh ich die Auswahl der Vereine erst. Es geht gegen Schwule und Ausländer.

0

vronotete198... (3)
11.07.2011 20:03

Antwort auf Antwort auf Geld spielt keine Rolle
Sonst würde ich mich nit so aufregen;-)

0

Schmidi (1)
11.07.2011 15:08

Verschwendung von Steuermitteln
Mir würden schon sehr sinnvolle Einsparungspotentiale für die Stadt Wien einfallen: Nämlich die Inserate für Heute, von denen dieses Blatt ausschließlich lebt. Damit würde nicht nur Geld gespart, sondern damit wären auch die U-Bahnen weniger verschmutzt und es würde sehr viel unnötig verbrauchtes Papier eingespart werden. Einer solchen "Zeitung" mit Inseraten der Stadt Wien und ihres Umfelds das Überleben zu sichern, ist wirklich Verschwendung von Steuermitteln. Wer braucht schon "Heute"?

Thomas Schmidinger, Politikwissenschafter

0

silver. (1576)
11.07.2011 18:34

Antwort auf Verschwendung von Steuermitteln
So so, Politikwissenschaftler san ma, gell? Schreibt man übrigens mit einem L.

Wenn Sie Heute nicht interessiert, warum besuchen Sie dann diese Seite und verfassen einen Kommentar?

0

phs (2)
11.07.2011 14:26

Liebe Frau Dichand, liebe Redaktion!
Wenn Ihre Redaktion schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Förderungen stellt: Können Sie mal recherechieren, wieviel ich als Steuerzahler zur Finanzierung Ihrer Zeitung per Förderung, Subvention und Regierungsinseraten beitrage? Bzw, was marktkonforme Aufstellgebühren in den U-Bahnstationen kosten würden?

Die genannten Vereine machen wertvolle Arbeit, zum Beispiel gegen die Ausbeutung von Frauen.

Meine Einschätzung: "Heute" hat weder einen förderungswürdigen Nutzen, noch lässt es sich verkaufen. "Heute" ist ein öffentlich subventionierter Werbeprospekt für die politischen Interessen geheimer Eigentümer('innen?) aus dem SPÖ-Krone-Umfeld. "Heute" hetzt auf kleine Initiativen, obwohl Sie selbst auf einem steuerfinanzierten Arbeitsplatz sitzen.

Anderer Meinung? Dann verzichten Sie doch mal für ein Jahr auf steuerfinanzierte Inserate und setzen Sie einen Verkaufspreis von sagen wir mal einem Euro an.

Beste Grüsse,
Philipp Sonderegger

0

silver. (1576)
11.07.2011 18:32

Antwort auf Liebe Frau Dichand, liebe Redaktion!
ein wirklich genialer Kommentar, Respekt! Wahrscheinlich wird er eh bald gelöscht...

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Ricky (314)
11.07.2011 13:28

In Zeiten wie diesen
kann man nicht alles finanzieren u. es ist O.K. wenn man einspart , es gibt wichtigeres als solche Vereine. Weiters würde ich auch bei Kultur, Politiker und diversen anderen unnötigen Vereinen sparen da Menschen die Essen brauchen oder Unterstützung um zu überleben an erster Stelle kommen.

0

vronotete198... (3)
11.07.2011 13:36

Antwort auf In Zeiten wie diesen
Stellt sich nur die frage, wer die Dinge als unnötig befindet und dementsprechend entscheidet was subventioniert werden darf. Natürlich müssen wir alle überlegen, wie wir in Zeiten wie diesen mit unseren finanziellen Mitteln umgehen, mich ärgern nur Menschen, die der Meinung sind sie dürfen über unnötig oder nicht entscheiden, ohne groß darüber nachzudenken, ob die Allgemeinheit diese Dinge wirklich auch als unnötig betrachtet!

0

vronotete198... (3)
11.07.2011 13:17

peinlich!
Danke für diesen echt schlecht recherchierten Artikel, in dem offensichtlich einige Vereine, die nicht ins individuelle Weltbild des Verfassers passen, angeführt sind. Ich würde gerne wissen, wieviele Sportvereine die Stadt Wien subventioniert-und ist Marantana, nur weil er als Verein für lesbische Sportlerinnen deklariert ist, nicht ebenso förderungswürdig wie alle anderen Sportvereine?!
Ausserdem an dieser stelle einen großen herzlichen dank an die Leute vom rosa lila tipp, ich wüsste echt nicht, was ich damals ohne eure Hilfe und euer Zuhören gemacht hätte!!

0

kgrill (2)
11.07.2011 09:23

Langhalslautenverein
Danke für den exzellent recherchierten Artikel - wenn Ihr uns schon erwähnt, warum schreibt Ihr nicht dazu, was wir heuer kriegen? OK, mach ich für Euch:

Langhalslautenverein 0

(war zugegebenermaßen unsere Schuld, weil wir zu spät eingereicht haben)

Falls sich jemand über das Bedienen fremdenfeindlicher Ressentiments dafür interessiert, was wir machen, empfehle ich einen Besuch auf
www.mansur-bildik.com, unsere eigentliche Homepage (www.sazverein.org) ist leider noch im Aufbau.

Liebe Grüße
Karl Grill, Obmann Sazverein

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