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02.09.2010

Wien: Kücken-Mord für "Kunstaktion"

Die kleinen, herzigen Jung-Hühner sollen in der Auslage einer Galerie in einen Glascontainer gepfercht werden. Von einem Sprungbrett will der Künstler Markus Hafner einfach auf die „flauschig weichen Kücken“ springen.

Es wird eine barbarische Tierquälerei im Namen der Kunst werden, die am 18. September in einer Galerie an der Schleifmühlgasse stattfinden soll. „Heute“-Leser und Anrainer Franz W. ist erschüttert, als er die Aussendung liest: In der Galerie „Schleifmühlgasse 12–14“ will der Künstler „Renfah“ eine abartige Performance zeigen. Er hat vor, in ein Becken zu springen, in dem sich 10.000 männliche Kücken aus Massentierhaltung befinden. Er will so dagegen protestieren, dass männliche Kücken nach dem Schlüpfen meist getötet werden.

„Vier Pfoten“ kündigt bereits Protestaktion an

Auf Nachfrage bestätigte die Galerie die bizarren Pläne für die umstrittene Performance, die unter anderem auch das Schlachten und Kochen von lebendigen Hühnern direkt in der Galerie beinhaltet. Auch die geäußerte Vermutung, das sei nur ein PR-Gag, wird entschieden zurückgewiesen.

Die Tierschützerin und Chefin von „Vier Pfoten“, Johanna Stadler, reagiert entsetzt: „Massentierhaltung so zu kritisieren, ist einfach nur barbarisch. Da versucht einer ,Unrecht mit Unrecht zu bekämpfen!“ Grundsätzlich sei es zu begrüßen, wenn sich Künstler für Tiere engagieren – „aber nicht mit diesen Mitteln“, betont Stadler, die auch verspricht: „Wenn der Künstler das wirklich durchführen will, steigen wir auf die Barrikaden.“

Der Künstler selbst war übrigens bis zu Redaktionsschluss nicht zu erreichen.

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11 Kommentare von unseren Lesern

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wintjue@gmai... (41)
29.10.2010 09:55

Irrsinn.....
...der kann nur gestört sein, gehört ins Irrenhaus.Soetwas zuzulassen
ist auch pervers und krank - wie verblödet ist die Menschheit schon?

0

Niwi (6)
08.09.2010 19:45

Gegen das Gesetz
Ich dachte, das nicht "fachgerechte" Töten von Wirbeltieren ist in Österreich verboten??
Was ist das überhaupt für eine eigenartige Galerie in der das stattfinden soll?
Macht sich die mitschuldig?

0

silver. (1576)
03.09.2010 21:38

Hahahahahaha
Ich finde die Kommentare unten echt ironisch und lustig zugleich. Ist doch amüsant, wie sich die Menschen um die armen, armen, armen Kücken aufregen. (*wimmer, heul*) Dabei sind sie ein Haufen Krokodilstränen-vergießende Heuchler, die am nächsten Tag sich vom Supermarkt saftige Henderl holen und köstlich zubereiten.

Solange die vom Künstler plattgedrückten Viecher dann auch zubereitet und verzehrt werden, ist es keine Verschwendung des Lebens. Denn ob nun ein Künstler sie zerquetscht hat, oder eine Maschine im Schlachthaus...die Tiere würden in beiden Fällen den gleichen Schmerz spüren, bevor sie sterben. Ist also keineswegs brutaler, auch wenn es so aussehen mag.

0

zukunftsfors... (30)
03.09.2010 19:14

Da fällt mir ein,
ich bin auch Künstler! Meldet er sich freiwillig an meiner Performance teilzunehmen: Ich würde ihm ins Genick springen.

0

zukunftsfors... (30)
03.09.2010 18:51

Künstler??!!??
Ist das bitte Kunst? Die Presse sollte solche Leute als Perverse, nicht als Künstler darstellen.

Bekommt der Typ dafür auch noch einen Staatspreis?

0

elfenherz (8)
03.09.2010 15:09

WAAHHHHNNNNNSSSIIIINNNNNN.......
steinhof, steinhof machs türl auf.......
da gehört nicht nur der "künstler" hin , sondern gleich alle, die damit zu tun haben. sprich: besitzer der galerie und diejenigen, die es amtlich zulassen.
wie krank sind die gerhirne??????????
wie kann man den nur so eine verrückte idee verwirklichen wollen?
warum läuft der überhaupt noch frei herum???
wenn sowas durchgeht, sind es beim nächstenmal babys...............
traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig traurig

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Magda13 (1)
03.09.2010 14:29

und abgesehen davon
Ich finde es fürchterlich, was Leute heutzutage unter dem Deckmantel der Kunst alles hervorbringen. Wie kommt man überhaupt auf solch eine absolut kranke Idee?
Dieser Mann gehört in einen Glaskasten gepfercht und von einem Riesen, der auf ihn springt, zertreten...

"Er will so dagegen protestieren, dass männliche Kücken nach dem Schlüpfen meist getötet werden."

Da könnte er auch einfach aufhören Eier zu essen, denn dieses sogenannte "Sexen" wird nur gemacht, weil die Menschen Eier essen wollen.

@ eddy: In Österreich schreibt man wohl "Kücken"
http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=k%FCcken&suchbereich=mixed#inhalte

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HeribaldRex (1)
03.09.2010 14:16

und abgesehen davon...
dass man zumindest in österreich küken mit "ck" schreiben kann (warum auch immer) entzieht sich mir der künstlerische wert dieser aktionskunst. das ist nicht überspitzt oder zynisch, sondern einfach nur abartig. der herr künstler braucht wohl dringend aufmerksamkeit und will scheinbar um jeden preis provozieren. herr hafner: falls diese aktion ihr ziel verfehlt und sie weiterhin eher unbekannt bleiben, lege ich ihnen nahe, als nächstes eine frau zu vergewaltigen, um auf die zahlreichen missbrauchsopfer aufmerksam zu machen. noch besser wäre es (und da stimmen mir mit sicherheit einige zu), wenn sie zum beispiel kritik am leben selbst ausüben und sich vom stefansdom stürzen (ohne küken, die den aufprall dämpfen), bedenken sie, dass viele große künstler erst nach ihrem tod bekannt geworden sind.

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eddy (150)
03.09.2010 13:37

Abgesehen davon....
dass das eine absolut indiskutable Aktion ist.... so schreibt man KÜKEN ... lasst doch einfach das Rechtschreibprogramm drüber laufen (wenns so was bei Euch gibt). Pisa hat doch recht!

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unbekannt (1)
04.09.2010 11:24

Antwort auf Abgesehen davon....
küken, bzw. kücken darf man so und so schreiben

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PfaffeXY (263)
03.09.2010 12:42

Nicht nur protestieren - HANDELN!
Anzeige erstatten. - Es gibt ein Tierschutzgesetz!!!

Wenn so etwas angekündigt wird, muß die Justiz dagegen vorgehen, ehe es passiert.

Wie krank wird diese Welt noch?

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