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Wiener "Bikecity" an der Donau geplant

Die innovative Idee ist ein rot-grünes Projekt. "Gemeinsam mit Planungsstadtrat Schicker stellen wir es der Öffentlichkeit vor", heißt es im Weblog von Pate und Grünen-Politiker Christoph Chorherr. Dieser arbeitet seit vier Jahren an dem Konzept. Der zurzeit brachliegende Bezirksteil, in den der Wiener Stephansdom rund fünf Mal hinein passen würde, soll in eine umweltfreundliche "Bikecity" verwandelt werden. Mit einem Baubeginn wäre laut Chorherr 2011 oder 2012 zu rechnen.


"Sein Nachteil ist ein Riesenvorteil: Man kommt mit dem Auto nicht hin", schreibt Chorherr in seinem Weblog über das Gelände am Brigittenauer Bahnhof. Die 250 geplanten Wohneinheiten in Passivbauweise sollen so vor allem für Radliebhaber interessant werden. Ein Park soll das Bedürfnis nach Grünflächen stillen. Aufgrund der Nähe zur Nordbrücke und zum Handelskai sind Lärmschutzlösungen angedacht.


Autos bleiben draußen
Autos von Anrainern werden auf dem Areal nicht zu finden sein. Die Vierräder sollen südlich der Anlage in einer Hochgarage abgestellt werden. Für Einsatzfahrzeuge oder größere Lieferungen wird es aber eine Zufahrt in die "Bikecity" geben müssen. An der Nordbrücke soll zudem eine Art Radhotel entstehen. Wie das neue Wohngebiet gestaltet wird, hängt von einem städtebaulichen Wettbewerb ab.


Themen: Radfahren

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