"Offensive gegen Rechts"

Wiener Blockaden gegen Akademikerball stehen fest

Die Blockadepunkte in der Innenstadt

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Die Blockadepunkte in der Innenstadt

Die Blockadepunkte in der Innenstadt

Das Bündnis "Offensive gegen Rechts" hat am Mittwoch seine Pläne für die Kundgebung gegen den von der FPÖ in der Wiener Hofburg ausgerichteten "Akademikerball" am 30. Jänner präsentiert. Neben dem Demonstrationszug von der Universität Wien zum Stephansplatz rufen die Organisatoren auch zu Blockaden an drei Punkten in der Innenstadt auf. Auch in Linz und Graz sind im Jänner Proteste geplant. Außerdem findet am 8. Jänner ein "Wienweiter Aktionstag gegen den FPÖ-Burschenschafterball" statt.

An verschiedenen Infoständen ist die "Offensive gegen Rechts" am 8. Jänner in Wien vertreten:

Mobilisiert wird für die Ball-Demo von 11 bis 14 Uhr bei der Kandlgasse, Schmelz und Glasergasse, von 11 bis 13 Uhr bei der Uni, von 13 bis 15 Uhr beim Schottentor, von 17 bis 19 Uhr auf der MaHü Ecke Stiftgasse, von 13 bis 16 Uhr bei The Mall, von 16 bis 18 Uhr am Kagraner Platz, von 13 bis 15 Uhr am Rochusmarkt, von 15 bis 17 Uhr bei der Friedensbrücke, von 14 bis 18 Uhr bei der Philadelphiabrücke, von 13 bis 16 Uhr in der Mollardgasse, von 15.30 bis 17.30 Uhr am Yppenplatz, von 17 bis 19 Uhr am Keplerplatz und noch einmal von 17 bis 19 Uhr bei der Philadelphiabrücke.
Drei Blockadepunkte in Innenstadt
Gleichzeitig wurde bekannt, wie der Ball selbst am 30. Jänner blockiert werden soll. Neben dem Demonstrationszug von der Universität Wien zum Stephansplatz soll es Blockaden an drei Punkten in der Innenstadt geben.

Der Demozug wird um 17 Uhr beim Schottentor vor der Universität Wien starten, durch die Innenstadt führen und um 18.30 Uhr seinen Abschluss am Stephansplatz finden. Ab 19 Uhr sollen dann Blockaden bei der Löwelstraße (hinter dem Burgtheater), am Kohlmarkt (Ecke Graben) und auf der Freyung/Ecke Schottengasse eingerichtet werden.
"Ziviler Ungehorsam"
Die "Offensive" rufe dazu auf, "den Ball mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams zu blockieren". Insgesamt rechnen die Organisatoren mit etwa 5.000 bis 6.000 Teilnehmern bei der OGR-Demonstration am 30. Jänner.

Mit den andern Bündnissen wie etwa dem NOWKR-Bündnis, das ebenfalls eine Demonstration organisiert (ab 17 Uhr, Start beim Resselpark), habe die Wiener OGR-Demo organisatorisch nichts zu tun. Hinsichtlich eines Kommentares zu allfälligen "Krawallmachern" - auch aus dem Ausland - gab man sich zurückhaltend.

Grundsätzlich betonte sie, dass OGR-Bündnis sei mit all jenen solidarisch, die antifaschistisch auftreten würden. Der "Aktionskonsens" seitens OGR laute jedenfalls: "Keinerlei Eskalation geht von uns aus."
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