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29.09.2011

Das Original geigt wieder

Sanierung des Strauß-Denkmals abgeschlossen

Johann Strauss

Johann Strauss fidelt wieder im Stadtpark (© APA (Neubauer))

Ab sofort geigt im Wiener Stadtpark wieder der Original-Schani: Am Donnerstag ist der Öffentlichkeit das sanierte Johann-Strauß-Denkmal präsentiert worden. Fünf Monate lang war das Denkmal hinter einem Bauzaun verschwunden, um wieder auf Vordermann gebracht zu werden. In dieser Zeit mussten die Touristen mit einem Double der Figur vorlieb nehmen, das in unmittelbarer Nähe aufgestellt worden war.

Das Strauß-Denkmal sei "mit Sicherheit eines der meistfotografierten Denkmäler in Wien", erklärte Kulturstadtrat Mailath-Pokorny. Daher müsse es ordentlich hergerichtet sein, begründete er die Sanierung. Seine Worte wurden auch gleich bestätigt, denn zahlreiche Touristen schossen eifrig Fotos der sanierten Walzerkönig-Statue, die nun im neuen Goldglanz erstrahlt. Wohnbaustadtrat Ludwig, der auch bei der Präsentation anwesend war, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: Das Denkmal sei "sehr schön" geworden.

Restaurierung kostete 300.000 Euro
Das 90 Jahre alte Denkmal wurde in den vergangenen Monaten umfassend renoviert: Die Statue, die den fidelnden Walzerkönig zeigt, wurde in die Werkstätte eines Metallrestaurators gebracht, um die Vergoldung zu erneuern. Außerdem wurden unter anderem die Oberfläche des Marmorbogens gereinigt und konservatorisch behandelt sowie die Risse statisch stabilisiert. Zudem wurde das Fundament saniert und die Stufenanlage gereinigt. Es erfolgte auch eine statische Überprüfung des Denkmals.

Notwendig sei die Restaurierung gewesen, da im Zuge einer Zustandsbewertung Schäden festgestellt worden seien, wurde unterstrichen. Das Vorhaben kostete 300.000 Euro und wurde von der MA 7 (Kulturabteilung) finanziert. "Es ist eine ganze Menge Geld, aber ich glaube, es steht dafür", betonte Mailath-Pokorny.

Double verschwindet
Das Schani-Double, das während der Sanierungsarbeiten für das Original die Stellung hielt, wandert nun dorthin zurück, wo es hergekommen ist: in den Fundus des Wien-Tourismus. Dieser ließ nämlich für Auslandsreisen einige Kopien der Walzerkönig-Statue anfertigten und hat den Sommer über eine davon zur Verfügung gestellt. Die Nachbildung befand sich in unmittelbarer Nähe zum fidelnden Original und war auf einem Siegerstockerl platziert worden.



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