Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Bundeshymne-Debatte | Flugzeug-Tragödie

Lade Login-Box.

10.10.2011

Schadensmeldungen fingiert

Frau ergaunert 400.000 Euro von KfZ-Versicherung

400.000 Euro bei KfZ-Versicherungsunternehmen ergaunert

Insgesamt hat die Frau 400.000 Euro ergaunert (© Gernot Krautberger - Fotolia.com)

Zwischen 2007 und 2009 ließ eine KfZ-Versicherungsreferentin 400.000 Euro in die eigene Tasche wandern. Die Chefs vertrauten ihr, während sie Anzeigen und Berichte fälschte, um ihre Privatschulden zu tilgen. Schuldenfrei ist sie noch immer nicht, doch jetzt muss sie für zwei Jahre ins Gefängnis.

Die 29-jährige Frau arbeitete seit Jahren für eine große Wiener Versicherung in der KfZ-Abteilung. Da die Chefs ihr vertrauten wurde die als verlässlich geltende Angestellte nicht mehr kontrolliert. Erst als sich langsam herumsprach, dass die Kollegin finanzielle Probleme habe, schaute man ihr wieder auf die Finger.

Geld an Leute ohne Versicherung ausgezahlt
Als dann auffiel, dass die 29-Jährige Geld an Leute auszahlte, die gar keine Versicherung abgeschlossen hatten, wurde man in der Firma hellhörig. "Es hat hinten und vorn nicht mehr gereicht", jammert die Angeklagte. Sie sei "schon jahrelang exekutiert" worden, bevor sie begann das Geld abzuzweigen.

400.000 Euro in die eigene Tasche
Die Versicherungsangestellte begann Schadensmeldungen zu fingieren, fälschte Anzeigen und stellte Ambulanzberichte aus. Im Laufe der Jahre kamen so 400.000 Euro zusammen. Eine ihrer Kolleginnen hatte sie als Komplizin, die dafür sorgte, dass mehrere Personen, so auch deren Mutter, ihre Konten zur Verfügung stellten. Auf diese Konten wurden die Geldbeträge überwiesen.

Neues Auto, Schmuck - und Schulden
Obwohl die Angeklagte jahrelang Geld abgezweigt hatte, sitzt sie trotzdem noch auf einem Berg Schulden. Als Grund gibt sie an, dass sie ihrer Komplizin Geld geben musste. Doch Kollgegen fiel auf, dass sie plötzlich Schmuck zu tragen begann und einen neuen schnittigen Sportwagen fuhr.

Zwei Jahre Haft
Als man ihr auf die Schliche kam, wurde die Frau hinausgeworfen. Am Montag gestand die Versicherungskauffrau vor Gericht ihren Betrug ein. Nun muss sie für zwei Jahre unbedingt in Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

APA/Red.



News für Heute?


Verwandte Artikel

Gäste fassen Dieb am Rathausplatz

Handtasche gestohlen

Gäste fassen Dieb am Rathausplatz

Letzter Schliff fürs Palmenhaus

6,8 Mio. Euro investiert

Letzter Schliff fürs Palmenhaus

Alles neu im Hotel Imperial!

11 Millionen-€-Investition

Alles neu im Hotel Imperial!

Schottenkirche wegen Fäkalien-Fall gesperrt

Verwirrter erleichtert sich

Schottenkirche wegen Fäkalien-Fall gesperrt

Im Rathaus wird gelacht!

Wiener Kabarett Festival

Im Rathaus wird gelacht!

Putzeinsatz in luftiger Höhe

Bitte gut festhalten!

Putzeinsatz in luftiger Höhe

Mädchen-Duo als Serien-Einbrecher

City-Wohnungen ausspioniert

Mädchen-Duo als Serien-Einbrecher

"Goldener Rathausmann" geht an Hellen Mirren

Oscar in bester Gesellschaft

"Goldener Rathausmann" geht an Hellen Mirren

Mieterin überraschte 14-jährige Einbrecherinnen

Weiterer Einbruch in Mariahilf

Mieterin überraschte 14-jährige Einbrecherinnen

Toter bei Wohnungsbrand in der City

Hund tot, weiterer abgängig

Toter bei Wohnungsbrand in der City

Post verkauft alte Unternehmenszentrale

70 Mio Euro Schätzwert

Post verkauft alte Unternehmenszentrale

Promi-Paten für Ankeruhr

100 Jahr-Jubiläum

Promi-Paten für Ankeruhr

Rätsel um duftende U-Bahn geklärt

Werbeaktion am Stephansplatz

Rätsel um duftende U-Bahn geklärt

Die Ankeruhr aus der Nähe sehen

Fahrplan für 26.6.

Die Ankeruhr aus der Nähe sehen

Polizeiauto crasht vor der Wiener Hauptuni

Auf Jagd nach Einbrechern

Polizeiauto crasht vor der Wiener Hauptuni



LeserHeute

Und so nehmen Sie teil:

Heute.at behält sich vor, Ihre Fotos online unentgeltlich zu verwenden.


Wenn Ihr Foto in der Zeitung oder Ihr Video auf Heute.at veröffentlicht wird, erhalten Sie:


TopHeute