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27.10.2011

Wiener Neandertaler

Höhlenmensch warnt vor Bildungs-Steinzeit

Neandertaler am Heldenplatz

Taucht in Unis und auf der Straße auf: der Neandertaler (© Andreas Pessenlehner/www.picturedesk.com)

Er tauchte in der Wiener Hauptbücherei auf, schlich durch die Hörsäle der Uni, inspizierte am Nationalfeiertag das Gerät des Bundesheeres: Ein Neandertaler machte in den vergangenen Monaten die Hauptstadt unsicher.

Und ganz Wien rätselte über die Herkunft des felligen Gesellen. Heute enthüllt exklusiv den Hintergrund des Steinzeit-Menschen: Er wirbt  für das Bildungsvolksbegehren . "Der Neandertaler verkörpert die Bildungs-Steinzeit
in unserem Land", sagt der Mitorganisator des Volksbegehrens, Matthias Schickhofer. "Denn unser Schulsystem stammt aus den Zeiten Maria Theresias. Notendruck, Unterrichtseinheiten…hier finden sich viele Vergleiche zur Steinzeit."

Seit Juni ist der Neandertaler auf der Suche nach Bildung. Die ersten Leserfotos wurden in Heute veröffentlicht. "Der große Erfolg hat unsere Erwartungen übertroffen", sagt der Erfinder des Volksbegehren-Maskottchens, Robert Hanke. "Das liegt aber auch am Schauspieler. Der lebt und liebt seine Rolle."

Infos zum Bildungsvolksbegehren unter: nichtsitzenbleiben.at

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