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19.11.2011

Investor Benko verspricht

Am Hof soll "komplett restauriert" werden

Brand Am Hof

Ein Großaufgebot der Wiener Feuerwehr war stundenlang im Einsatz (© Reuters)

Nach dem Großbrand des denkmalgeschützten Gebäudes Am Hof in der Wiener Innenstadt verkündet Investor René Benko, dass "die altehrwürdigen Räumlichkeiten wieder so restauriert und wiederhergestellt werden, wie sie waren". Der Immobilien-Tycoon, der sich momentan im Ausland befindet, will auch am Zeitplan für sein Luxus-Projekt festhalten.

Meter hohe Flammen loderten am Freitagmorgen aus der ehemaligen Zentrale der Bank Austria im 1. Bezirk. Das Gebäude stand in Vollbrand. Mehr als 100 Mann der Berufsfeuerwehr Wien mit bis zu 30 Löschfahrzeugen kämpften mehrere Stunden gegen das Feuer an. Am Tag danach bleibt der Blick auf einen Trümmerhaufen.

Das Schadensausmaß ist noch nicht bekannt, dennoch geht Benko im Interview mit der APA davon aus, dass alles von der Versicherung gedeckt sei. "Das ändert aber nichts an der Tragik, dass die Räumlichkeiten ein Raub der Flammen geworden sind", wird der Investor zitiert.
Glücklicherweise sollen im Zuge der Umbauarbeiten für das geplante Luxus-Hotel Park Hyatt bereits einige wertvolle Wandvertäfelungen abmontiert und ebenso wie das Mobiliar woanders gelagert worden sein. Zudem wäre der Zustand vor dem Brand sehr genau dokumentiert worden, so Benko.

Suche nach dem Brandauslöser
Vor den Aufräumarbeiten muss allerdings noch die Brandursache erforscht werden. Ebenfalls wird erhoben, was beschädigt und zerstört wurde. Danach könne man sich der Frage des weiteren Zeitplans widmen. Park Hyatt sei jedenfalls informiert, und es würde sich am Vertrag mit der US-Hotel-Gruppe nichts ändern.

René Benko

René Benko zeigt sich betroffen über den Großbrand (© Solid)

Benko soll 2008 knapp 200 Millionen Euro für die ehemalige Länderbank-Zentrale Am Hof als auch die ehemalige Z-Zentrale in der Vorderen Zollamtsstraße geboten und den Zuschlag dafür bekommen haben. Die gesamte Investitionssumme für die Anschaffung der beiden ehemaligen Bankzentralen sowie die Umgestaltung der beiden Objekte in Wiens künftiges Luxusquartier beläuft sich auf über 500 Millionen Euro.

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