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20.12.2011

FPÖ-Beraterin droht Haft

Geldstrafe für Islam-Schmähung

Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Elisabeth Sabaditsch-Wolff (© savefreespeech.org)

Das Oberlandesgericht Wien hat am Dienstag das Urteil erster Instanz gegen Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen ihres Vortrags an der FP-Parteiakademie voll inhaltlich bestätigt.

Sabaditsch-Wolff ist wegen Herabwürdigung religiöser Lehren zu 480 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil sie sich in einem Islam-Seminar im Herbst 2009 abfällig über den Propheten Mohammed geäußert hatte. In zweiter Instanz wurde das Urteil am Dienstag bestätigt.

"Bis ans Äußerte kämpfen"
"Dieses Urteil kann so nicht stehen bleiben", meinte sie in einer Pressekonferenz am Dienstag - und bekräftigte, die 480 Euro Geldstrafe nicht bezahlen zu wollen, "was immer das juristisch bedeutet". Unterstützt wurde Sabaditsch-Wolff vom Wiener Akademikerbund, in dessen Räumen sie die Pressekonferenz abhielt. Sie wolle "bis ans Äußerste" für die Meinungsfreiheit - für die "heute ein schwarzer Tag" gewesen sei - kämpfen, sagte Sabaditsch-Wolff.

In einem Seminar für FPÖ-Jungwähler hatte Sabaditsch-Wolff dem Propheten Mohammed einen "relativ großen Frauenverschleiß" unterstellt und durchklingen lassen, er habe "gerne mit Kindern ein bisschen was" gehabt - wobei sie sich auf den Umstand bezog, dass dessen dritte Frau der islamischen Überlieferungen zufolge bei der Eheschließung sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt gewesen sein soll.Sabaditsch-Wolff stammt aus dem »Akademikerbund«, der der konservativen Österreichischen Volkspartei nahesteht, ist bei der rechtspopulistischen Bürgerbewegung »Pax Europa« aktiv und arbeitete für den ehemaligen österreichischen Kanzler Wolfgang Schüssel. Rhetorisch setzt sie, wie auch die FPÖ, auf eine »Antiislamisierungs«-Argumentation, die bereits im Austrofaschismus verwendet wurde: Wien habe bei den »Türkenbelagerungen« im 16. und 17. Jahrhundert die Tore zu Europa dicht gehalten und müsse das auch weiterhin tun. Das diese These ebenfalls vertretende Blog Gates of Vienna, für das Sabaditsch-Wolff schreibt, war eine »Recherchequelle« für den norwegischen Attentäter Anders Breivik.



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