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30.12.2011
Raketen, Piraten & Co
Wenn Silvesterknaller gefährlich werden
Explosion illegaler pyrotechnischer Gegenstände im Kofferraum eines Autos (© BK / Frasl)
Schon an den Tagen vor Silvester hört man es überall krachen. Was für die meisten ein harmloser Spaß ist, hat allein im vergangenen Jahr zu 290 Anzeigen geführt. Die Feiernden, oft betrunken, haben im Vorjahr doppelt so viele Schäden verursacht wie im Jahr davor. Auch die Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz waren höher als in den Vorjahren.
Silvesterknaller schauen harmlos aus, sind es oft aber nicht (© Andre Bonn / Fotolia.com)
Um die Silvesternacht sicher zu überstehen, sollten Sie einige Punkte beachten.
- Gebrauchsanweisung der Feuerwerkskörper beachten
- Raketen immer senkrecht nach oben abschießen, nie auf Menschen richten
- Ist das Leitstäbchen gebrochen, Rakete nicht mehr benützen - auf keinen Fall aus der Hand abschießen!
- "Zündversager" auf keinen Fall aufheben, sondern liegen lassen
- Schließen Sie, wenn Sie das Haus verlassen, alle Fenster, Haus- und Balkontüren - "Irrläufer" könnten einen Brand verursachen
Verboten ist die Benützung von Feuerwerks- und Knallkörpern in der Nähe von
- Krankenhäusern
- Kinderheimen
- Alters- oder Erholungsheimen
- Kirchen
- Tierheimen
- Tiergärten
- generell im Ortsgebiet, außer es gibt eine Ausnahmeregelung durch den Bürgermeister
+++ Feuerwerkstrends 2011 +++
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1 Kommentar von unseren Lesern
siska (1360)
02.01.2012 19:48
Knallen im Wohngebiet
Vor Sylvester las ich in einer Ausgabe von "Heute", dass das Knallen und Abschießen von Böllern und Raketen im Wohngebiet - in der Stadt ist das schliesslich überall! - bei strengen Strafen verboten sei.
Was ist ein Gesetz wert, wenn es nicht durchgesetzt und kontrolliert wird? Meiner Meinung nach nicht mal das Papier, auf dem es geschrieben wurde. Und nicht nur, dass man als Unbeteiligter von dem Lärm Kopfweh bekommt, es liegt auch noch lange danach der Dreck
überall 'rum, denn die Verpackungen usw, zu entsorgen - dafür sind sich diese Typen schon zu fein!
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