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01.01.2012

Silvester in Wien

Die Schadensbilanz der Silvesternacht

Knallkörper detonierten rund um den Jahreswechsel stundenlang in Wien, es kam zu mehreren Bränden. Die Polizei zog dennoch ein positivere Bilanz als im Vorjahr.

Wie in der Fotoshow zu sehen ist, verursachten Feuerwerkskörper und andere pyrotechnische Gegenstände auch in diesem Jahr viele Schäden. Einerseits kam es durch Raketen zu Bränden, andererseits wurden Mistkübel oder Container mutwillig zerstört.

Richtig gefährlich wurde es in Wien aber nur in der Gestettengasse im Bezirk Landstraße. Gegen Mitternacht durchschlug ein Feuerwerkskörper ein Fenster und löste in einer Wohnung Feuer aus. Eine Mutter und zwei Kinder wurden nach gewaltsamen Öffnen der Türe von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht, berichtete die Feuerwehr am Sonntag.

In Niederösterreich ging die Silvester-Knallerei weniger glimpflich aus: Ein 18-Jähriger starb nach der Explosion einer Kugelbombe.

Keine Anzeige wegen Körperverletzung durch Raketen
Daher zog die Polizei am Neujahrstag eine recht positive Bilanz. "Es gab in ganz Wien keine bedeutenden Zwischenfälle im Zusammenhang mit der Verwendung pyrotechnischer Gegenstände", hieß es in einer Aussendung. Es kam zu keiner einzigen Anzeige wegen Körperverletzung durch Raketen bzw. Kracher.

Die Unformierten stellten 89 Organstrafverfügungen und 116 Anzeigen wegen Übertretung des Pyrotechnikgesetzes aus. Missbräuchliche Verwendung von Feuerwerkskörpern führten zu 63 Anzeigen wegen zum Teil schwerer Sachbeschädigung und 17 Bränden. Neun Personen wurden wegen diverser Verwaltungsübertretungen und Delikten festgenommen. Insgesamt sind die Anzeigen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen - so gab es nur 39 wegen Lärmerregung.

Auf dem Silvesterpfad habe sich die Platzordnung bewährt. Diese untersagte die Mitnahme von pyrotechnischen Gegenständen aller Klassen.



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1 Kommentar von unseren Lesern

0

siska (1377)
02.01.2012 19:52

....verstehe es echt nicht...
dass zu Silvester die Leute regelmässig durchdrehen!
Man mag mich als "Spassbremse" bezeichnen, aber wenn es um das Wohlergehen anderer geht und um Beschädigungen von Allgemeingut, dann verstehe ich eben keinen Spass! Und: was gibt es denn an einem
Jahres(zahl)wechsel denn groß zu feiern???


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