Sperrstunden-Streit Wien

City-Lokale legen sich mit Bezirksvorsteherin an

Seit August kann in den Nachtclubs und Discos bis 6 Uhr früh getanzt werden, die Sperrstundenverlängerung macht's möglich. Nur im ersten Bezirk gehen die Uhren anders. Von 30 Ansuchen wurden erst zwei genehmigt. 28 Lokale, darunter die Clubs Passage, Flex, Roter Engel und Excess gingen bisher leer aus, müssen um 4 Uhr zusperren.

Den Betroffenen reicht es. "Die Genehmigungsverfahren im ersten Bezirk dauern viel zu lange, ärgert sich der Gastro- Obmann der Wirtschaftskammer, Willy Turecek: "Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel lässt die Kontrollen ausreizen."

So soll sie sogar Trittschallmessungen vor den Betrieben durchführen lassen. Alteingesessene Lokale werden wie Neulinge behandelt, ein Clubbetreiber muss sogar zur Neuverhandlung mit den Anrainern antreten. "Eine Schikane", so der Betroffene.

Auch den Flex-Betreibern reicht es. Der In-Club wartet seit 2009 auf eine neue Betriebsanlagengenehmigung. Im Radio FM4 überlegt Geschäftsführer Peter Schachinger schon, den Club in Wien zuzusperren und nach Berlin zu verlegen.


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