Stadt Wien wird aktiv Wien

Watchgroup soll Sex-Werbung eindämmen

Sexistische Werbung

Sexistische Werbung

Die Stadt Wien will nun mit der neu gegründeten Wiener Werbewatchgroup gegen sexistische Sujets vorgehen.

"Das Ziel muss sein, dass in unserer Stadt jede Frau sicher, selbstbestimmt und frei von Sexismus leben kann", so Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (S) am Mittwoch. Langfristig forderte Frauenberger, auf Bundesebene eine gesetzliche Regelung gegen sexistische Werbung zu schaffen.

Neben Graz und Salzburg will nun auch Wien ein Zeichen gegen sexistische Werbung mit der Gründung einer eigenen Werbewatchgroup setzen. Das von Frauenberger angestrebte Ziel: "In Wien ist kein Platz für sexistische Werbung und deswegen werden wir mit der neuen Werbewatchgroup mehr Bewusstsein schaffen und die Bürger sensibilisieren." Das aus internen und externen Mitgliedern bestehende Team der Werbewatchgroup wird von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) koordiniert und besteht aus Frauen und Männern.

Verstöße an Werberat
Beschwerden können von den Bürgern oder den Fachleuten des Teams eingebracht werden. Diese werden dann in Zusammenarbeit mit den Werbewatchgroups in den Bundesländern anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt über die zugehörige Homepage. Verstöße werden an den Werberat weitergeleitet. Eine Konkurrenz zu diesem, so wurde heute betont, solle die Watchgroup nämlich nicht sein.


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