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22.02.2012
"Systematischer Sadismus"
Gewalt in Wiener Heimen bis in die 90er
Die Betroffenen klagen auch über Probleme im späteren Leben (© APA/Symbolbild)
Er hat Gespräche mit zahlreichen Betroffenen geführt. Diese hätten von einem "fast systematischen Sadismus" erzählt, so Berger. Der Psychiater hat 100 Gespräche ausgewertet. Laut Berger war darin häufig von entwürdigenden Situationen die Rede. Von sexueller Gewalt waren 40 der 100 Gesprächspartner betroffen, zum Teil durch Erzieher, aber auch durch Nonnen, die Wiener Heime führten.
Betroffene: Probleme im späteren Leben
Nur ein Drittel seiner Gesprächspartner habe es später zu einer stabilen Partnerschaft gebracht, schilderte Berger. Zwölf Prozent hätten später keine Partnerschaften, 55 Prozent instabile Partnerschaften gehabt. 27 Prozent sind laut dem Kinderpsychiater kriminell geworden.
Situation verbessert
Laut Berger hat sich die Situation Ende der 1990er Jahre verbessert, nachdem die Großheime geschlossen worden waren. Sie wurden im Zuge einer Reihe von Reformen aufgelöst. Betroffene, die in diesen Einrichtungen Missbrauch erleiden mussten, werden inzwischen auch von der Stadt entschädigt. Eine entsprechende Initiative wurde 2010 ins Leben gerufen.
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