Umwege nötig Wien

Teilsperre der Karlsplatz-Passage ab 20. März

Wien U-Bahn Schild Karsplatz

Fahrgäste und Passanten müssen bald Umwege in Kauf nehmen

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Fahrgäste und Passanten müssen bald Umwege in Kauf nehmen

Die Neugestaltung der Wiener Karlsplatzpassage schreitet voran. In den kommenden Monaten werden dort u.a. die Böden erneuert sowie die Wände und Decken saniert. Um die Arbeiten durchführen zu können, wird der Durchgang ab 20. März gesperrt, kündigten die Wiener Linien an.

Das heißt, Öffi-Benutzer können den Weg zwischen Karlsplatz-Rondell unter der Ringstraße und dem Ausgangsbereich Resselpark bis Ende des Sommers nicht mehr unterirdisch, sondern müssen diesen im Freien zurücklegen. Entsprechende Hinweisschilder sollen während der Sperre bei der Orientierung helfen und auf die Alternativroute hinweisen.

Die Zugänge zu den Bahnsteigen der U-Bahn-Linien 1, 2 und 4 am Karlsplatz sind von den Arbeiten nicht betroffen, informierten die Wiener Linien. Die Opernpassage sowie der südliche Bereich der Passage mit den Zugängen zu den U-Bahnen werden nämlich auch weiterhin begehbar sein. Für mehr Barrierefreiheit soll ein zusätzlich in der Opernpassage eingebauter Lift sorgen.

Kunst und neue Böden
Während der Sperre des circa 100 Meter langen Durchganges werden die Böden und Technik erneuert. Auf einer Längsseite soll außerdem ein Kunstprojekt, welches als Markenzeichen der Passage dienen soll, seinen Platz finden. Derzeit läuft ein internationaler Künstlerwettbewerb, so das Verkehrsunternehmen. Abgewickelt wird die Aktion über Kunst im öffentlichen Raum (KÖR).

Neben der Passage wird weiterhin schrittweise der gesamte unterirdische Öffi-Verkehrsknotenpunkt für 21 Mio. Euro bis Anfang 2013 in Richtung "Wohlfühlpassage" auf Vordermann gebracht. Mehr transparente Elemente, technische Neuerungen und moderne Info- und Ticketverkaufsbereiche sollen dem oft als sozialen Brennpunkt verschrienen Areal ein positiveres Erscheinungsbild verpassen.

Außerdem wird das denkmalgeschützte Karlsplatz-Rondell in seinen Originalzustand der 1950er Jahre rückgebaut. Mehr als 200.000 Menschen frequentieren täglich den Öffi-Hotspot, an dem sich u.a. die U-Bahnlinien U1, U2 und U4 kreuzen.


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