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20.03.2012

Fall Bakary J.

Folter-Polizisten durften in Frühpension gehen!

Polizeifolter

Die in den Fall Bakary J. involvierten Beamten waren in Frühpension gegangen oder sind noch im Dienst (© Privat)

2006 erschütterte ein Folter-Skandal die Wiener Polizei: Vier Beamte prügelten den Afrikaner Bakary J. bei einer Abschiebung am Weg zum Flughafen halb tot. Dann versuchten sie, die völlig entgleiste Amtshandlung zu vertuschen. Erst vor Gericht knickten sie unter erdrückenden Beweisen ein und gestanden den Gewaltakt. Folge: bedingte Haftstrafen - und erstaunliche Karrieren.

Denn zwei der Foltercops durften - mit 43 und 48 Jahren (!) - in Frühpension. Die beiden anderen arbeiten jetzt im Landeskriminalamt und bei der Wega, deckt der „Falter“ in seiner neuen Ausgabe auf. Am Dirigentenpult der unfassbaren Entwicklung: die Disziplinaroberkommission des Bundeskanzleramts, ein internes Höchstgericht für Cops auf Abwegen, das nicht öffentlich urteilt.

Nicht nur im Fall Bakary J. erwies sich die Geheim-Instanz gnädig: Auch zwei Polizisten, die Kinderpornos horteten, dürfen laut Falter weiter Dienst tun! Sogar Wiens Polizeiführung ist mit solcher Milde "unglücklich“.


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2 Kommentare von unseren Lesern

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hueher (381)
21.03.2012 06:33

Wer wundert sich denn eigentlich noch...........????
Beamte werden "zwangsbeglückt" mit Mitte 40 in Frühpension geschickt, wer aber "krank" ist und gehen "MUß" der wird bestraft mit Pensionsabzug............so gleicht sich dann der Geldfluß der PVA wieder an, wenn der "echte Pensionist" Abzüge erhält, bekommt der "Beglückte Beamte" den anderen teil des Abzuges...........

Schöne Gerechtigkeit unseres Systems, danke über meine € 600,- Abzüge die ich mir eigentlich nach 40 Jahren verdient hätte, oder nicht????????

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Ricky (394)
21.03.2012 14:14

Antwort auf Wer wundert sich denn eigentlich noch...........????
Auch ich bin ein Opfer dieses Systems, hab mich 37,5 Jahre krank gearbeitet kann nicht mehr aufrecht gehen u.werde wie ein Bettler auf den Ämter behandelt. Danke an dieses Sch....system das immer den Falschen zugute kommt!

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