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28.03.2012

Strecke gesperrt

U1 steht im Sommer zum Teil still

Wiener Linien - U1 Station

Zwischen Reumannplatz und Schwedenplatz wird die U1 ab 7. Juli gesperrt (© APA)

Die Wiener U-Bahn-Linie U1 wird ab 7. Juli teilweise gesperrt. Bis 26. August werden auf dem Streckenabschnitt zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz aufgrund von Sanierungsarbeiten keine Züge fahren.

Um Öffi-Benutzern das Leben nicht allzu schwer zu machen, richten die Wiener Linien - ähnlich wie bei der Teilsperre der U6 im Vorjahr - Ersatzlinien mit Straßenbahnen ein, hieß es am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Das betreffende Teilstück hat bereits 35 Jahre auf dem Buckel und muss nun umfassend renoviert werden.

+++ U1 wird nur bis nach Oberlaa verlängert +++

+++ Die U6 stand wegen verletzter Frau still +++

Die Strecke wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht und damit auch für die Verlängerung nach Oberlaa fit gemacht. Anders als bei der U6, die im vergangenen Sommer relativ akut gesperrt werden musste, ist die mehrwöchige U1-Zwangspause seit längerem geplant.

Um den Ausfall der U1-Teilstrecke zu kompensieren, rufen die Wiener Linien für den betreffenden Zeitraum zwei neue Bim-Linien ins Leben. Der "66er" verkehrt ab 7. Juli von Oberlaa über die Route Favoritenstraße, Reumannplatz, Quellenstraße, Matzleinsdorfer Platz und Wiedner Hauptstraße bis zur Oper. Der "68er" wiederum verbindet den Otto-Probst-Platz über Laxenburger Straße, den ehemaligen Südbahnhof, Prinz-Eugen-Straße und Ring mit dem Schwedenplatz. Die Linie 67 wird in der siebenwöchigen Sanierungsphase eingestellt, da ihr Verlauf ohnehin durch die Ersatzstraßenbahnen abgedeckt wird.

Mit dem Ausweichkonzept hoffe man, einen Großteil der Fahrgäste abzufangen, versprach Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter. Die zwei Bim-Linien werden deshalb in "sehr dichten Intervallen" verkehren. Etwas entschärft wird die Situation dadurch, dass im Sommer laut Winter durchschnittlich um ein Viertel weniger Öffi-Benutzer in der Stadt unterwegs sind.

Situation wird beobachtet
Man rechne damit, dass ein Teil der Passagiere von vornherein auf andere U-Bahn-Linien oder die S-Bahn ausweichen wird. Trotzdem würden die Verkehrsströme in den ersten Tagen nach der Sperre genau beobachtet, um bei Bedarf noch zusätzliche Straßenbahnen oder Busse einschieben zu können, so der Geschäftsführer. Den U1-Passagieren wird jedenfalls empfohlen, eine bis zu 20 Minuten längere Fahrzeit einzurechnen. Die Bim-Linie 68 wird übrigens an Wochenenden pausenlos unterwegs sein und so die Nacht-U-Bahn auf dem sanierungsbedürftigen Abschnitt ersetzen.

Um auf die logistische Herausforderung der Arbeiten hinzuweisen, griff Co-Geschäftsführer Günter Steinbauer heute auf chirurgische Metaphorik zurück: "Der Eingriff an den Hauptschlagadern ist schwierig." Gewissermaßen überlebensnotwendig ist er deshalb, weil die Gleise angesichts ihrer Erstbefahrung im Februar 1978 mittlerweile Verschleißerscheinungen aufweisen. Außerdem sind technische Neuerungen im Hinblick auf die Südverlängerung nach Oberlaa, die 2017 in Betrieb gehen soll, unumgänglich. So werden etwa Weichen eingebaut, um Züge auch zwischen Reumannplatz und Schwedenplatz mitunter auf dem "falschen" Gleis - etwa bei Betriebsstörungen - fahren lassen zu können. Dies sei mittlerweile "State of the Art", so Steinbauer.

Kosten von 100 Millionen Euro
Die Kosten für die U1-Modernisierung belaufen sich auf 100 Mio. Euro, wobei hier auch Arbeiten eingerechnet sind, die nicht nur während der Sperre erfolgen. Der Bund übernimmt dabei die Hälfte jener Kosten, die für die Vorbereitungsschritte hinsichtlich der U1-Verlängerung erfolgen müssen. Dieser 50-50-Finanzierungsschlüssel hat beim U-Bahn-Ausbau inzwischen Tradition. In den Stationsgebäuden selbst herrscht übrigens - bis auf die Erneuerung von Rolltreppen oder Grundreinigungen - kein Renovierungsbedarf.



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