Rad-Autobahn am Ring Wien

Radwegeausbau: Das sind alle 24 Projekte

Radwegeausbau: Das sind alle 24 Projekte

Die grüne Verkehrsstadträtin legt sich beim Ausbau der Radwege mächtig ins Zeug - hier ist Vassilakou und der Radfahrbeauftragte der Stadt Wien, Martin Blum, bei der Eröffnung der Frühlingsradsaision 2012 zu sehen (© Alex Halada/PID )

Vassilakou, Blum: Radfrühling 2012 hat begonnen - Radwegbauprogramm 2012 präsentiert
Die grüne Verkehrsstadträtin legt sich beim Ausbau der Radwege mächtig ins Zeug - hier ist Vassilakou und der Radfahrbeauftragte der Stadt Wien, Martin Blum, bei der Eröffnung der Frühlingsradsaision 2012 zu sehen
Das Wiener Radwegenetz soll heuer um 20 Kilometer wachsen und dann insgesamt 1.220 Kilometer lang sein. Für 2012 hat sich die Stadt drei Ausbauschwerpunkte vorgenommen, so Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou am Mittwoch. Insgesamt 24 Bauprojekte hat sich das Rathaus für das laufende Jahr vorgenommen.

Radwege in Wien
Radwegbauprogramm Wien
So schreitet die Erweiterung des äußeren Ring-Streifens voran. Außerdem wird das Areal rund um den künftigen Hauptbahnhof, der im Dezember seinen Teilbetrieb aufnimmt, erschlossen. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf dem 22. Bezirk. Abgesehen davon soll es bald "konkrete Projekte" in Sachen fahrradfreundliche Straßen geben.

Die neuen Radwege 2012
Die neuen Radwege 2012
Millionen-Investion - Ring, Hauptbahnhof und Donaustadt im Fokus
Insgesamt 24 Bauprojekte hat sich das Rathaus für das laufende Jahr vorgenommen. Die Investitionen liegen im einstelligen Millionenbereich. Eine genaue Summe wurde noch nicht genannt. Weit oben auf der Prioritätenliste steht der vielbefahrene Ring-Radweg. Dieser soll bereits Ende des Jahres großteils beidseitig befahrbar sein, wobei noch einige Lücken an der Außenseite geschlossen werden müssen - etwa das Teilstück zwischen Babenberger Straße und Parlament.

Gleichzeitig wird überprüft, ob bzw. wie an der oft heillos überlasteten Ring-Innenseite eine berüchtigte Engstelle entschärft werden kann: Laut Vassilakou-Büro wird derzeit eine Umgestaltung des - durch Imbissbuden, U-Bahnaufgang und Zebrastreifen bedingten - Nadelöhrs auf Höhe Schottentor geprüft.

Neue Strecken sind auch rund um den Hauptbahnhof vorgesehen, um nicht nur den Verkehrsknotenpunkt, sondern auch das dort geplante Stadtviertel gut anzubinden, wie betont wurde. So kommen allein am Wiedner und Landstraßer Gürtel knapp eineinhalb Kilometer an Radwegen dazu.

Anstrengen will sich die Stadt auch in der Donaustadt. Dort liege der Radanteil mit derzeit acht Prozent höher als im Wien-Durchschnitt (sechs Prozent). Dank diverser geplanter Lückenschlüsse bemüht man sich, diesen Trend gezielt zu fördern. Neuigkeiten soll es darüber hinaus bald auch bei den geplanten fahrradfreundlichen Straßen geben. Auf diesen haben dann Biker Vorrang, wobei theoretisch auch Autos fahren dürfen.

Es werde in den nächsten Monaten diesbezüglich bereits "konkrete Projekte" geben, zeigte sich der Sprecher der Verkehrsstadträtin heute noch etwas zurückhaltend mit Details. Mögliche Straßenzüge wollte er beispielsweise nicht nennen. Derzeit liefen noch Gespräche mit den Bezirken.

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9 Kommentare
20er Veteran (1003)

Antworten Link Melden 1 am 30.03.2012 16:05

Fehlen nur noch die Kennzeichen für die wilden Radfahrer, Die schon längst fällig sind und auch, daß die Radler einmal auch für den Ausbau und die Sonderzuckerln zahlen sollen, so wie jeder ausgebeutete Autofahrer auch. Dann könnts Radwege bauen....

siska Veteran (1377)

Antworten Link Melden 0 am 23.07.2012 15:37 als Antwort auf das Posting von 20er am

Entweder die Radler sehen ihr Rad als Sportgerät, dann sollen sie sich auf ihre Radwege und auf die Donauinsel trollen.Oder sie sehen sich als Verkehrsteilnehmer,dann sollen sie gefälligst eine Fahrprüfung aufgebrummt bekommen mit Radfahrpass (so wie die Hundebesitzer ihren Hundeführerschein!), eine Pflichtversicherung und eine Rad-Steuer,denn sie bekommen alles, haben Narrenfreiheit und sch****en sich einen Dreck um Regeln und Verbote (siehe Lände, entlang des Donaukanals,wo sie immer im Karachotempo dahersausen!).

siska Veteran (1377)

Antworten Link Melden 0 am 30.03.2012 17:23 als Antwort auf das Posting von 20er am

Wie wahr!!!
Wenn die Radler schon auf ihre Rechte pochen, dann sollen sie sich auch an ihre Pflichten halten - bzw. WEG von den Gehsteigen, wo sie nur unnötig Fussgänger gefährden!Und ja nicht wieder mit Beschwichtigungen daherkommen und mit Mittelfingerzeigen!

hueher Veteran (416)

Antworten Link Melden 2 am 29.03.2012 08:03

Nix da, sie fährt mit dem NEUEN LUXUS BMW, das ist ja bequehmer, aber die Wiener mit blödsinnigen Radwegen terroriesieren, das kann sie schon, zusammen mit dem unnötigen "Beauftragten" in Wien !!!
Der Wiener ist zu dumm um ordentlich Rad zu fahren in der Stadt, man wird richtig neidig wenn man nach Amsterdam kommt, dort klappt es wunderbar, aber die Holländer sind eben "geistig überlegen" dem Wiener-Radler!!!!!
In Wien wird es IMMER PROBLEME geben mit dem Radl !

siska Veteran (1377)

Antworten Link Melden 0 am 23.07.2012 15:42 als Antwort auf das Posting von hueher am

Wie die Holländer Rad fahren,weiß ich nicht,ich war noch nie in Amsterdam.Auf jeden Fall bin ich der Meinung,daß die einzigen wahren Umweltschützer die Fussgänger sind,den sie brauchen kein Rad, nur Schuhe, und die brauchen sie sowieso.Aber in einem einzigen Rad steckt so viel an Umweltfeindlichem,dass es den Möchtegern-Ökofuzzis normal den Magen umdrehen müsste:Reifen sind aus Erdöl,der Rahmen meist aus Alu - für beides braucht man Rohstoffe,deren Gewinnung und Herstellung nicht so ohne Nebenwirkungen für die Natur sind.

josef4 Veteran (163)

Antworten Link Melden 1 am 29.03.2012 20:41 als Antwort auf das Posting von hueher am

zunächst einmal stimmt deine Aussage,der Wiener ist zu dumm,fährt er selbst mit dem Auto sind die Radfahrer lauter Trotteln,sitzt er aber selbst am Fahhrad sind die Autofahrer die Trotteln,so ist eben der Wiener,aber gleich nocheinmal eines zu bekritteln,da hat die Vassilakou bereits vor dem Winter über 40 neue Schneeräumgeräte gekauft,vermutlich wird auch das Geld aus der Parkplatzabzocke für die neuen Radfahrwege verwendet,die Stadt ist total verschuldet aber der Bgm.Häupl rührt kein Ohr.will er Wien zu Athen verkommen lassen ? kein Geld mehr nur der Griechin zuliebe,damit ist die Partei verlorern.auch die alt eingefleischten Rotwähler sind schon total angefressen,nur zu ihr Selbstzerstörer.

siska Veteran (1377)

Antworten Link Melden 0 am 30.03.2012 17:28 als Antwort auf das Posting von josef4 am

Ja, natürlich...Hauptsache,die Radwege waren schneefrei und geräumt,doch die Fusswege strotzten von Streusplit und Salz,was den Hunden auf den Pfoten enorm wehtat.Wien kann sich wirklich NICHT die hundefreundlichste Stadt nennen,eher eine Radler-freudliche.Doch diese Kröten sind mir allesamt zuwider,weil sie sich fürs Wichtigste halten und auf andere Verkehrsteilnehmer NULL Rücksicht nehmen!

20er Veteran (1003)

Antworten Link Melden 0 am 30.03.2012 23:45 als Antwort auf das Posting von siska am

Wien die Hundefreundlichste Stadt?
Nicht bös sein, aber den Satz hab ich wirklich noch nie wo gehört. Ganz im Gegenteil! Wenn man sich in diese WWW.Charta.Wien.at einloggt und die Hetzkampagnen gegen die Hunde und Halter liest, dann weiß man schon was es geschlagen hat.
Zu deiner Meinung über die Radfahrer kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen. Völlig Richtig gesagt!!

siska Veteran (1377)

Antworten Link Melden 0 am 23.07.2012 15:46 als Antwort auf das Posting von 20er am

Ich weiss auch nicht, wer das jemals wirklich behauptet hat - ausser die Schwindligen im Rathaus vielleicht,aber alles Dummfug! Mich wundert es nicht,wenn viele Wiener die Stadt mit ihren Wuffis verlassen und ihre Hauptwohnsitze in NÖ anmelden,denn dort haben sie wenigstens einen Garten,in dem sich der Hund wesentlich mehr auslaufen kann als in den oft mickrigen u. verwahrlosten Hundezonen,wo sich die Tiere nur Krankheiten holen können. Und sonst hast nichts hier in Wien,kannst nirgends hin mit dem Hund,hauptsache, Du zahlst Dich blöd!

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