Bei Drogengeschäft Wien

Jugendliche schlugen Mann mit Stein nieder

Jugendliche schlugen Mann mit Stein nieder

Einsatz am Praterstern (Symbolbild): Die Täter lernten ihr späteres Opfer hier kennen (© Leser-Reporterin Inka Paechnatz)

Leser-Reporterin Inka Paechnatz
Einsatz am Praterstern (Symbolbild): Die Täter lernten ihr späteres Opfer hier kennen

Unter dem Vorwand eines Drogengeschäfts haben zwei Burschen am Montagabend einen 30-Jährigen zur U-Bahnstation Stadlau in Wien-Donaustadt gelockt und brutal überfallen: Während einer der Täter den Mann würgte und von hinten festhielt, schlug ihm der andere einen Stein auf den Kopf. Das Opfer erlitt eine stark blutende Wunde, die Jugendlichen erbeuteten dessen Smartphone und Geld. Sie wurden tags darauf geschnappt und befinden sich mittlerweile in U-Haft. Das gab die Polizei am Donnerstag bekannt.

Die vorbestraften Burschen im Alter von 15 und 16 Jahren hatten den Mann am Praterstern angesprochen und angeboten, ihm Marihuana zu verkaufen. Das Geschäft sollte an der U2-Station Stadlau abgewickelt werden - wobei es die Jugendlichen von Anfang an auf das iPhone ihres Opfers und dessen Barschaft abgesehen hatten. Mit der Beute wollten sie ihren eigenen Cannabiskonsum finanzieren. Zum Treffen mit dem 30-Jährigen kamen Agron A. und Günen Ü. ohne Marihuana.

Aufmerksame Polizisten schnappen Täter
Dass die Täter gefunden wurden, ist Polizisten zu verdanken, die den Jüngeren am nächsten Tag um 8.30 Uhr in der Simmeringer Hauptstraße zwecks einer Routinekontrolle anhielten. Dabei kam das iPhone zutage, worauf die Beamten genauer nachfragten und Agron A. schließlich den Raub zugab. In weiterer Folge wurde auch der 16-jährige Mittäter gefasst. Die Burschen - vorbestraft wegen Suchtmitteldelikten und Diebstahls - haben laut Polizei ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Sie befinden sich in der Justizanstalt Josefstadt in Untersuchungshaft.

APA/red.

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1 Kommentar
Ricky Veteran (427)

Antworten Link Melden 0 am 26.04.2012 16:48

davon wenn man solche Verbrecher mit Samthandschuhen anfasst, dann machen sie es halt immer wieder, wird Zeit das da mal andere Seiten aufgezogen werden u. härter durchgegriffen wird zum Wohle d.Bevölkerung.

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