Wache droht Strafe Wien

Polizei fahndet weiter nach Vergewaltiger

Polizei fahndet weiter nach Vergewaltiger

Der Fluchtweg: Erst kletterte der Vergewaltiger aus dem Fenster, dann über die Regenrinne und den Zaun und spazierte danach vom Gelände (© APA)

Flucht aus dem Heeresspital  Vergewaltiger
Der Fluchtweg: Erst kletterte der Vergewaltiger aus dem Fenster, dann über die Regenrinne und den Zaun und spazierte danach vom Gelände
Die Fahndung nach Martin K., jenem Häftling, der nach seiner Flucht aus dem Wiener Heeresspital untergetaucht ist, hat bisher keinen Erfolg gebracht. Der verantwortliche Justizwachebeamte, wird sich aller Voraussicht nach einem Disziplinarverfahren stellen müssen. Der Beamte habe sich die Hände gewaschen, während der Gefangene aus dem Klofenster türmte, so die Tageszeitung Österreich.

Vergewaltiger
Der gesuchte Vergewaltiger Martin K.
Der Bewacher hatte seinen Schützling bis zur Toilette im zweiten Stock in der Van-Swieten-Kaserne begleitet. Während der Häftling aufs Klo ging, blieb der Justizbeamte im Vorraum und wusch sich die Hände. Der zu elf Jahren Haft verurteilte Sexualstraftäter hantelte sich über die Dachrinne hinab in den Kasernenhof. Ein dort im Dienstauto wartender zweiter Wachebeamter sah den Flüchtenden "wohl im selben Moment, als sein Kollege das Verschwinden des Mannes bemerkt hatte", sagte Huber-Günsthofer. Beide hätten vergeblich die Verfolgung aufgenommen.

+++ So entkam der flüchtige Vergewaltiger der Justiz +++


Es wird spekuliert, dass der Mann sein Aussehen verändert haben könnte und sich Richtung Osten oder Norden ins Ausland absetzen will. Sein Opfer stehe unter Polizeibewachung. Der 41-Jährige hätte noch zehn Jahre seiner Freiheitsstrafe zu verbüßen gehabt. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

APA/red.

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